Wirbelschichttechnik Uni Magdeburg will Wirbelschichtverfahren verbessern

Redakteur: Manja Wühr

Die Nachwuchsforschungsgruppe am Institut für Verfahrenstechnik der Otto-von-Guericke-Universität will die industrielle Herstellung von Produkten in so genannten Wirbelschichten verbessern.

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Für das Vorhaben stellt das Bundesforschungsministerium in den nächsten fünf Jahren rund drei Millionen Euro Forschungsgelder zur Verfügung. Das 10-köpfiges Team um den Verfahrenstechniker Dr. Mirko Peglow will durch ihre Forschung die industrielle Herstellung von Produkten in so genannten Wirbelschichten verbessern. Beim Wirbelschichtverfahren werden flüssige Produkte in Granulate umgewandelt, wodurch die Stoffe für die Industrie besser zu verarbeiten sind.

Durch die Arbeit der Forschungsgruppe sollen künftig Eigenschaften der erzeugten Granulate, wie die Größe, die Feuchtigkeit oder die Zusammensetzung, automatisch gesteuert werden. Bisher musste beispielsweise bei der Herstellung von Waschmittelgranulaten oder Medikamenten die Qualität der Produkte nachträglich in aufwändigen Laborversuchen kontrolliert werden.

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