Wiegezentrale Umbau zur modernen Wiegezentrale

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Mehr Platz, größere Sicherheit und bessere Arbeitsbedingungen - damit punktet nach einem Umbau die neue Wiegezentrale des Arzneimittelherstellers Dr. R. Pfleger. Der Zulieferer PTA Pharma-Technischer Apparatebau hat dafür aus drei Einzelwiegeplätze eine zentrale Wiegestelle gemacht.

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Reine Wiegekabinen von PTA sorgen für einen optimalen Personen- und Produktschutz. (Pharma-Technischer Apparatebau)
Reine Wiegekabinen von PTA sorgen für einen optimalen Personen- und Produktschutz. (Pharma-Technischer Apparatebau)

Mauern - PTA Pharma-Technischer Apparatebau hat ein Konzept umgesetzt, das mit dessen Hilfe der Arzneimittelhersteller Dr. R. Pfleger drei Einzelwiegeplätze zu einer Wiegezentrale umgebaut hat.

Nach der Ausweitung zur Wiegezentrale verfügt die Anlage über eine Arbeitsbreite von 5,7 Meter und einer Arbeitstiefe von 2,5 Meter. Die Arbeitshöhe unter der Laminar-Flow-Decke beträgt drei Meter, 0,7 Meter mehr als vor dem Umbau. Eine SPS-Steuerung ersetzt in dem neuen System die Bedienpulte der drei Einzelwiegeplätze, was erhebliche Arbeitserleichterung für das Personal verspricht.

PTA ist nach eigenen Angaben für seine Laminar-Flow-Anlagen bekannt. Für den Schutz vor einer Kontamination des Personals oder pharmazeutischen Wirkstoffen empfiehlt der Apparatebauer auf reine Wiegekabinen umzusteigen. In den Anlagen wird die Prozessluft im Umluftbetrieb über HEPA-Filter mit turbulenzarmer und vertikaler Strömung nach unten abgeleitet. Das schützt die Mitarbeiter sicher und zuverlässig vor dem Einatmen von Partikeln der Substanzen. Die Umluft- und Verdrängungsströmungs-Konzepte verhindert zudem, dass Partikel aus der Umgebung in die Wiegekabine gelangen und den verunreinigen den Reinraum.

Die Anlagen (auch in ATEX) werden entsprechend ISO 14644-1 bzw. VDI 2083 und nach kundenspezifischen Vorgaben hergestellt.

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