Suchen

Wasseraufbereitung mit Multibarrieretechnologie

Trinkwasseraufbereitung geht auch ohne Chemie

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Eine saubere Sache

Nach der Entsäuerung gelangt das Wasser zur Multibarriere aus einer Ultrafiltrationsanlage (UF- Anlage) und einer UV-Anlage. Die Poren der UF-Membranen sind nur rund 0,02 µm groß – im Vergleich hierzu: Ein Haar ist etwa 5000 Mal dicker. Damit halten sie selbst kleinste Partikel und mikrobiologische Belastungen wie Viren oder Bakterien nahezu vollständig zurück (99,999 Prozent). Die UF-Anlage besteht aus fünf Modulen mit je 60 m2 Filterfläche. Jedes Modul kann bis zu fünf Kubikmeter Reinwasser pro Stunde produzieren.

Dadurch ist auch bei nur vier intakten Modulen die maximale Aufbereitungsleistung von 20 m3/h gewährleistet. Diese Leistung entspricht der genehmigten stündlichen Entnahmemenge aus dem Tiefbrunnen. Damit die extrem feinporigen UF-Membrane nicht verblocken, werden sie regelmäßig rückgespült. Dem Rückspülwasser wird mit Dulcodos Dosierstationen abwechselnd Säure und Lauge zur Reinigung zudosiert. Alternierend wird über eine weitere Dosierstation, anstelle der alkalischen und sauren Reinigungsmittel, ein Desinfektionsmittel zugeführt.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 6 Bildern

Entkeimung ohne schalen Beigeschmack

Für den Nutzer „am Ende der Leitung“ hat diese Art der Entkeimung den Vorteil, dass sie für ihn quasi unmerklich geschieht. Jürgen Schwarberg, Betriebsleiter der Stadtwerke Sundern: „Die Desinfektion mit UV-Licht ist chemiefrei – unser Trinkwasser ist dadurch absolut geruchs- und geschmacksneutral – und natürlich völlig unbedenklich für die Gesundheit.“ Er fasst zusammen: „Die Produkte von Prominent entsprechen unseren hohen Qualitätsanforderungen. Hinzu kommen die gute Zusammenarbeit und das Eingehen auf unsere speziellen Wünsche wie beispielsweise die UV-Anlage in einem Tiefbrunnen – oder die Möglichkeit, alle Mess- und Regelgeräte über ein Bussystem mit unserem Prozessleitstand zu verbinden.“

Schwarberg fährt fort: „Dank der reibungslosen Funktionsweise der eingesetzten Komponenten ist eine effektive Reinigung und Desinfektion der Ultrafiltrationsmembranen gewährleistet. Auch in unserem Hauptwasserwerk „Sundern- Röhre“ setzen wir auf die bewährte Technik. Aufgrund des weit verzweigten Leitungsnetzes, das von dort aus mit Trinkwasser versorgt wird, nutzen wir hier Chlordioxid zur Desinfektion. Es hat eine Depotwirkung und sichert ein keimfreies Trinkwasser bis zum entlegensten Verbraucher.“

* * Der Autor ist Marketing-Redakteur bei Prominent, Heidelberg.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44302474)