TOC-Analyse

TOC/TNb-Analyse misst Proteingehalt pharmazeutischer Produkte

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Nach der seit etwa 15 Jahren bestehenden DIN EN 12260 zur Bestimmung des gesamten gebundenen Stickstoffs (TNb) in Wasserproben müssen für den Probenaufschluss Verbrennungstemperaturen größer 700°C in Gegenwart eines Katalysators gewährleistet werden. Bei diesem so genannten thermokatalytischen Aufschluss der Probe entstehen aus den in der Probe enthaltenen Stickstoffverbindungen überwiegend Stickstoffmonoxid und in kleineren Teilen höher oxidierte Stickstoffverbindungen. Über den anliegenden Trägergasfluss wird das entstandene NO zu einem Chemolumineszenzdetektor (CLD) befördert. Dort findet zunächst eine Reaktion der NO-Moleküle mit im CLD erzeugtem Ozon statt, wodurch energetisch angeregte NO2-Moleküle gebildet werden. Entsprechend des veranschaulichten Reaktionsschemas gehen diese angeregten NO2-Moleküle unter Abgabe der Lumineszenzstrahlung, welche über einen Photomultiplier detektiert wird, wieder in NO2 im Grundzustand über. Diese Methode ist geeignet, jegliche stickstoffhaltige Verbindung zu erfassen, nicht jedoch molekularen Stickstoff (N2). Das heißt jedoch, die Anwesenheit anorganischer Stickstoffverbindungen sowie organischer nicht-proteinogener Stickstoffverbindungen kann sich bei der Nutzung dieser Methode zur Proteingehaltsbestimmung als störend erweisen. Diese Gesamtstickstoffmethode besticht jedoch durch den Wegfall jeglicher Probenvorbereitung sowie durch äußerst kurze Messzeiten von lediglich 3 bis 5 min je Probeninjektion.

TNb-Messung in Impfstoffen

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