Großanlagenbau ThyssenKrupp Uhde soll Anlagen in der Mongolei bauen
Mongolische Vertreter und ThyssenKrupp Uhde haben zwei Memoranden zum Bau von Anlagen in der Mongolei unterzeichnet. Sie betreffen Entwicklung, Planung und Realisierung einer Kohleverflüssigungs- sowie einer Kokerei-Anlage.
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Dortmund – Im Rahmen eines fünftägigen Staatsbesuches in Deutschland besuchte der mongolische Staatspräsident Tsakhia Elbegdorj mit einer großen Wirtschaftsdelegation am 31.03.2012 Nordrhein-Westfalen.
Bei diesem Anlass unterzeichneten ThyssenKrupp Uhde und die Vertreter der mongolischen Regierung zwei Memoranden. Sie betreffen die Entwicklung, die Planung und die Realisierung sowohl einer Kohleverflüssigungs- als auch einer Kokerei-Anlage.
Für beide Projekte wurden bereits in der Vergangenheit Machbarkeitsstudien durchgeführt. Das Ergebnis der Coal-to-Liquids-Studie wurde im Juni 2008 auf der 'Mongolian CTG Project Conference' in Ulan Bator vorgestellt. Die Kokereistudie auf Basis der ThyssenKrupp Uhde-eigenen Heat Recovery Verkokungstechnologie wurde im Dezember 2011 präsentiert.
Lizenzvertrag mit mongolischem Unternehmen
Zeitgleich zu den Memoranden unterzeichnete das Dortmunder Unternehmen mit der in Ulan Bator ansässigen Firma Industrial Corporation of Mongolia (ICM) einen Lizenzvertrag für die Anwendung der ThyssenKrupp Uhde-eigenen Prenflo Kohlevergasungstechnologie.
"Wir sind sehr froh, in ThyssenKrupp Uhde bereits vor Jahren einen Partner gefunden zu haben, der uns mit seiner Erfahrung und seiner Expertise im Großanlagenbau mit Rat und Tat zur Seite steht", sagt Batsukh Yadamsuren, Direktor von ICM. "Die Chemieanlagen, die die Mongolei derzeit anstrebt, sind sehr groß und komplex", so Batsukh Yadamsuren weiter. "Wir brauchen daher den erfahrenen Chemie-Anlagenbauer und Technologiegeber aus einer Hand, damit die Erwartungshaltung der Finanzwelt und der Betreiber zufrieden gestellt werden kann."
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