Tauchsonde Tauchsonde zur Füllstandkontrolle in Salz-Kavernen für die Chlor-Alkali-Elektrolyse
Die Überwachung weit verteilter Anlagen ist an sich schon keine leichte Aufgabe. Müssen die Messgeräte dann auch noch hochaggressiven Medien standhalten, stehen viele Betreiber vor einem Problem. Der Beitrag beschreibt eine Lösung zur remoten Füllstandüberwachung in Salz-Kavernen.
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Dass man eine Kochsalzlösung mit elektrischem Strom in Chlor, Wasserstoff und Natronlauge spalten kann, haben viele von uns noch über die Chlor-Knallgas-Reaktion aus der Schulzeit in Erinnerung. Die Chlor-Alkali-Elektrolyse bildet die Basis für viele Produkte, die aus unserem Leben nicht wegzudenken sind. Auch Natronlauge, das Koppelprodukt der elektrochemischen Chlorherstellung, nutzen wir über Produkte wie Papier, Seife oder andere Reinigungsmittel. So etabliert der Prozess auch sein mag, es gibt immer noch Verbesserungspotenzial. So hat ein Chemiekonzern, der über ein Aussolungsbergwerk seine Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlagen mit Salzlösung versorgt, in Labom einen Problemlöser gefunden.
Aufgabenstellung
Die Sole-Anlage mit Salz-Kavernen besitzt Auffangbecken für Regenwasser und Leckagen der Sole. Für die Kontrolle, ob die Auffangbecken eventuell überlaufen, war bisher anwesendes Personal notwendig, das bei einer kritischen Füllstandhöhe diese Information an die Technikwarte übermittelte. Um die umständliche, personalintensive Kontrolle zu umgehen, sollte beim Erreichen einer kritischen Füllhöhe ein eingesetzter Füllstandmesser per Fernübertragung ein Signal an die Technikwarte senden, die dann automatisch den Überlauf in die Sole zurückpumpt. Bei der Füllstandmessung muss das Gerät Messschwankungen durch atmosphärischen Druck auf das Gehäuseinnere ausgleichen können.
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