Tauchsonde

Tauchsonde zur Füllstandkontrolle in Salz-Kavernen für die Chlor-Alkali-Elektrolyse

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Ein zusätzliches Problem stellt das aggressive Salz der Sole-Anlage dar. Das Salz zersetzt selbst Edelstahl-Gehäuse so stark, dass nach einer längeren Zeitspanne von einem Messgerät nur noch das Plastik der Verkabelung übrig bleiben würde. Nach Möglichkeit sollte das Messgerät auch Füllstandmessungen in unterschiedlich großen Auffangbecken vornehmen können.

Lösung

Laboms Antwort auf diese harten Anforderungen ist die digitale Tauchsonde CG2011. Mit der Messung des hydrostatischen Drucks wird die Höhenstandmessung ermittelt. Der Ausgleich des Gehäuseinnendrucks erfolgt über eine Schlauchverbindung, die gleichzeitig das Anschlusskabel mitführt. Das Gerät setzt die hydrostatischen Druckmesswerte in ein eingeprägtes Strom- und Spannungssignal um.

Wird die kritische Füllstandhöhe erreicht, geht das Signal per Fernübertragung an die Technikwarte, die die Füllmenge vollautomatisch wieder in die Sole zurückpumpt. Ein spezieller Personaleinsatz für die Füllstandkontrolle der Kavernen ist nicht mehr nötig. Eine weitere Kostenersparnis ermöglicht die Software, mit der sich die Tauchsonde für unterschiedlich große Füllmengen-Volumen parametrieren lässt. Ein einziges Tauchsonde-Modell ist dadurch in unterschiedlich großen Kavernen einsetzbar.

Zudem punktet die Tauchsonde in Sachen Wartungsfreundlichkeit, denn sie wird mit steckbarer Kabelverbindung geliefert. Soll die Tauchsonde einmal gewartet werden, braucht nicht die komplette, oftmals aufwändig verlegte und geschützte Verkabelung mit entfernt werden. Die Verkabelung wird einfach getrennt, verbleibt dort, wo sie verlegt wurde, und nur die Tauchsonde selbst geht zur Wartung. Durch den robusten Aufbau und die Ummantelung des Edelstahls mit Epoxy-Harz beschichtetem Kunststoff eignet sich die Tauchsonde besonders für den Betrieb unter erschwerten Umgebungsbedingungen, etwa unter dem aggressiven Einfluss von Salz. Für die Tauchsonde steht weiteres Zubehör als Baukastensystem zur Verfügung.

Fazit: Dank der verlässlichen Fernsignalübertragung bei kritischen Füllstandhöhen, einer steckbaren Kabelverbindung und der Ausbaufähigkeit hilft die digitale Tauchsonde, Zeit und Kosten zu sparen.

Der Autor ist Gebietsverkaufsleiter bei LABOM Mess-und Regeltechnik GmbH, Hude.

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