Pharmamaschinenbau
Sustainability und Obesity: Wie Syntegon die Welle reitet

Von Anke Geipel-Kern 4 min Lesedauer

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Syntegon hat gerade erst die Telstar-Übernahme verkündet und holt sich damit das fehlende Lyophilisierungs-Know-How ins Haus. Auf der Achema hat Dr. Andreas Mattern, VP Strategy & Global Product Management Pharma der PROCESS verraten, wie „Obesity“ das Geschäft beflügelt und warum Nachhaltigkeit zur Kernkompetenz des Unternehmens gehört.

Gesprächsthemen gab es auf der Achema genug: Dr. Andreas Mattern, VP Strategy & Global Product Management Pharma, mit Anke Geipel-Kern am Stand von Syntegon.(Bild:  Manja Wühr)
Gesprächsthemen gab es auf der Achema genug: Dr. Andreas Mattern, VP Strategy & Global Product Management Pharma, mit Anke Geipel-Kern am Stand von Syntegon.
(Bild: Manja Wühr)

Der Zeitpunkt hätte passender nicht gewählt sein können: Drei Tage vor dem Start der Achema, gab Syntegon die Übernahme des spanischen Maschinenbauers Telstar bekannt. Wie viel die Crailshaimer dafür gezahlt haben, darüber bewahren beide Seiten Stillschweigen. Doch für die Spanier könnte sich die Übernahme als Glücksfall erweisen, so wirklich gepasst hat der Pharmamaschinenbauer nie in das Portfolio der Azbil Corporation, die auf Gebäude und Industrieautomation spezialisiert ist.

Telstar und Syntegon: Natürliche Partner

Dank des Kaufs durch Syntegon kommt nun zusammen, was zusammengehört. Die neue Tochter bringt Gefriertrockner sowie Be- und Entladesysteme einschließlich der dazu gehörenden Services ins Haus und ergänzt damit die Syntegonproduktpalette um ein entscheidendes Puzzleteil. Waren doch die Waiblinger schon länger auf der Suche nach einer solchen Ergänzung. Schließlich ist die Lyophilisierung der entscheidende Prozessschritt, um Parenteralia, wie Antibiotika, Impfstoffe oder Biologika, für längere Zeit haltbar zu machen. Aber auch sonst ist die Mitgift des spanischen Unternehmens nicht zu verachten.