Vorbeugender Explosionsschutz Supernase und Adlerauge erkennen Schwelgase und heiße Oberflächen

Quelle: Pressemitteilung Rembe Safety + Control 1 min Lesedauer

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Bei zwei neue Detektoren setzt Rembe künstliche Intelligenz ein und ermöglicht so das frühe Eingreifen bei Explosionsgefahr. Eine künstliche Nase ist auf „trainiert“ und ein künstliches Auge detektiert Oberflächentemperaturänderungen ab 1 °C.

Der Hotspot-Melder meldet Veränderungen in der Oberflächentemperatur ab 1 °C.(Bild:  Rembe)
Der Hotspot-Melder meldet Veränderungen in der Oberflächentemperatur ab 1 °C.
(Bild: Rembe)

Künstliche Intelligenz hilft jetzt auch Explosionsgefahren früh zu erkennen. Rembe setzt die Technologie bei den GSME-Meldern und den Hotspot-Meldern ein. Der „GSME“-Melder ist eine künstliche Nase, die auf Pyrolyse – im Volksmund als Schwelgase bekannt – „trainiert“ ist, während der Hotspot-Melder ein künstliches Auge darstellt, das bereits Oberflächentemperaturänderungen von 1 °C erkennt. Der „HOTSPOT X20“ misst Oberflächentemperaturen und setzt hierbei auf eine intelligente Auswertung, welche das Sichtfeld in Detektionszonen unterteilt. Jede einzelne dieser Zonen kann mit einem eigenen Temperatur-Grenzwert versehen werden, um die Detektion so gut wie möglich auf den Prozess anzupassen. Der Melder erkennt selbst geringe Temperaturanstiege (1 °C) und warnt den Betreiber bereits früh beim Vorhandensein eines Glimmnests. Auch in explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 20 und unter hoher Staubbelastung überwacht das Gerät zuverlässig einen Temperaturbereich von 0 - 200 °C (höhere Temperaturen möglich). Bei thermischer Zersetzung vieler Stoffe kommt es zum Ausstoß von Kohlenwasserstoff-Verbindungen. Liegt eine unvollständige Verbrennung ohne Flamme und geringer Sauerstoffzufuhr vor, entsteht Kohlenmonoxid.

Der GSME-Melder fungiert als künstliche Nase und detektiert Schwelgase in der Umgebungsluft.(Bild:  Rembe)
Der GSME-Melder fungiert als künstliche Nase und detektiert Schwelgase in der Umgebungsluft.
(Bild: Rembe)

Um diese Gase bereits in der Entstehungsphase zu detektieren, eignet sich beispielsweise der „GSME X20“ Pyrolysegas-Detektor. Neben Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoff-Verbindungen werden auch Stickoxide und Wasserstoff (CO, HC, H2 und NOx) erkannt. Mit Hilfe eines intelligenten Auswertealgorithmus lässt sich ein Prozessverhalten ideal abbilden. Steigt eine Konzentration über das gewohnte Niveau schlägt der Melder sofort Alarm. Ebenfalls in Zone 20 einsetzbar, überwacht der Detektor Konzentrationsbereiche von 0-100ppm und wird damit zu einem smarten, vorbeugenden Fahrassistenzsystem.

Bei idealer Auslegung von Einsatzort und Montageposition in einem Explosionsschutzkonzept erlauben beide Melder durch eine frühe Detektion die Vermeidung von Explosionen.

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