Um langfristig höhere Betriebskosten zu vermeiden, ist es wichtig, den Reinraum genau auf die jeweiligen Prozessanforderungen anzupassen. (Bild: Chemgineering)
Reinraumklimatisierung

Reinräume zielorientiert und kostenbewusst planen

Ein Reinraum sollte genau so auf die Prozessanforderungen zugeschnitten sein wie ein Maßanzug auf seinen Träger. Als Alternative greift man oft zum Reinraum „von der Stange“, der jedoch spezifische Einflussfaktoren zur Erfüllung der Prozessanforderungen wenig berücksichtigt. Langfristig kann dies sogar erheblich höhere Betriebskosten verursachen. Und auch die Erstinstallation kann deutlich kostspieliger als nötig ausfallen.

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Schaufeln zum Jubiläum: V.l.n.r. Dr. Wolfgang Verbeek (ehemaliger Betriebsleiter), Dieter von Borstel (Meister der ersten Stunde), Dr. Stefan Dresely (Leiter Chempark Krefeld-Uerdingen), Dr. Rob Eek (Betriebsleiter), Dr. Klaus Jaeger (Leiter Standortverbund NRW), Andreas Amling, (Leiter Basic Chemicals Bayer MaterialScience) (Archiv: Vogel Business Media)
50 Jahre Chlorproduktion in Krefeld-Uerdingen

Wege zur besseren Energieeffizienz bei der Chlorproduktion

Vor genau 50 Jahren startete Bayer am Standort Krefeld-Uerdingen die Chlorproduktion. Heute verfügt die Anlage über eine Gesamtkapazität von 240.000 Jahrestonnen, die sich etwa zur Hälfte auf die Membran- und die Quecksilbertechnik aufteilen. Eine neuerliche Investition läutet nun den kompletten Ausstieg aus dem Quecksilberverfahren ein: die Sauerstoffverzehrkathoden (SVK)-Technologie.

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Die Wissenschaftler der TU Dresden wollen einen konventioneller Bioreaktor im Pilotmaßstab mit einem Fassungsvermögen von 70 Litern so modifizieren, dass die Wasserstoff-produzierenden Mikroorganismen im Inneren mit Licht kultiviert werden können. (Bild: TU Dresden)
Forschungsprojekt

Nachwuchsforscher entwickeln biogenen Wasserstoff

Aus Bakterien und Algen Wasserstoff entwickeln – mit einem neuartigen Verfahren wollen Nachwuchsforscher der TU Dresden diese Umwandlung ermöglichen. Das Projekt für die biogene Wasserstoffproduktion wird mit 1,7 Millionen Euro über den Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert. Die Wissenschaftler sollen dabei auch Techniken entwickeln, die industriell einsetzbar sind.

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 (Bild: Pressefoto BASF)
Eurochlor 2014

Chlorfrei in die Zukunft? Eurochlor zwischen Bangen und Hoffen

Europas Chlorchemie am Scheideweg – Internationale Konkurrenz, geringe Margen und hohe Energiekosten setzen der Branche zu. Jetzt fordert eine EU-Richtlinie ein vorzeitiges Ende des traditionellen Amalgamverfahrens. Wir haben auf der Euro Chlor Technology Conference 2014, dem Treffpunkt der europäischen Chlorchemie im spanischen Madrid, genauer hingehört, wie es mit der Branche weitergeht.

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Instantkaffee ist ein typisches Agglomerationsprodukt aus der Wirbelschicht. (Bild: Glatt Ingenieurtechnik)
Wirbelschichttechnologie

Prozessvielfalt durch Wirbelschichtverfahren

Ein hoher Staubanteil sowie eine schlechte Rieselfähigkeit führen beim Abfüllen, der Dosierung und in der Anwendung von pulvrigen Substanzen häufig zu Problemen. Dies kann durch die Agglomeration mit der Wirbelschichttechnologie deutlich verbessert werden. Für eine Vielzahl von Anwendungen plant und baut Glatt Ingenieurtechnik solche Wirbelschicht-Anlagen.

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