Beispiel eines Ansatzes, der bei Anlegen des Vakuums nicht komplett durchgefroren war. ( Genevac)
Gefriertrocknung Teil 2

Grundlagen des Gefriertrocknungsprozesses

Proteine, Mikroorganismen und andere pharmazeutische Wirkstoffe lassen sich schonend mithilfe der Lyophilisation haltbar machen. Im ersten Teil unseres Grundlagenbeitrages ging es um die physikalischen Hintergründe. Im heutigen Abschnitt beschäftigt sich der Autor mit der kritischen Formulierungstemperatur, um den Prozess optimal zu gestalten.

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Bei einem Stellflächengefriertrockner wird das Produkt  in Schalen oder in Vials auf den Stellflächen platziert. (Bilder: Genevac)
Gefriertrocknung Teil 1

Grundlagen der Gefriertrocknung

Mithilfe der Gefriertrocknung lassen sich thermolabile Materialien wie z.B. Proteine, Mikroorganismen, pharmazeutische Wirkstoffe, Gewebe und Plasma haltbar machen. In einer dreiteiligen Folge berichten wir über Grundlagen, Entwicklungen und Optimierung des Verfahrens. Lesen Sie hier Teil eins über die physikalischen Hintergründe zur Sublimation, eine Übersicht über die relevanten Komponenten einer Gefriertrocknungsanlage und das richtige Einfrieren.

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Bildergalerien

Der Evonik-Anlagenführer David Fuchs füllt im Schutzanzug Metallpulver ein. Aus Edelstahlpulver gedruckte Reaktoren sind laut Evonik ein Novum in der chemischen Industrie.
  (Bild: Ramon Haindl)
Additive Fertigung

3D-Druck für die Prozessindustrie: „Form follows Function“

Das neue Corona-Virus beflügelt derzeit das öffentliche Image des 3D-Drucks in ungeahnter Weise: Wer mit dieser Technologie Schutzmasken und Ventile für Beatmungsgeräte anzubieten vermag, dem ist allgemeine Wertschätzung gewiss. Vergleichsweise eher still sammelt die additive Fertigung aber auch in der Prozessindustrie aktuell Bonus-Punkte. Attraktive Entwicklungen (u.a. bei Thaletec, BASF, Evonik) lassen vermuten, dass der 3D-Druck den Ersatzteile-Markt revolutionieren wird

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