Immer mehr Strom wird dezentral erzeugt – durch Windräder, Wasserkraft und Solaranlagen. Da liegt es nahe, auch die Chemieproduktion zu dezentralisieren. Bisher ist dies nicht möglich, weil chemische Prozesse viel Energie benötigen. Mit einem neuen Katalysatorkonzept ist es Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität München (TUM) jetzt gelungen, Temperatur und Energiebedarf eines wichtigen Schrittes im chemischen Prozess entscheidend zu senken. Der Trick: Die Reaktion findet auf engstem Raum, im Inneren von Zeolith-Kristallen statt.
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