Unter dem Motto „Digital Enterprise – Thinking industry further!“ stellt Siemens intelligente Lösungen für die branchenspezifische Umsetzung von Industrie 4.0 in den Mittelpunkt seines Auftrittes auf der Hannover Messe 2019. Hierfür zeigt Siemens in Halle 9 zahlreiche Erweiterungen seines Digital-Enterprise-Angebots für die digitale Transformation der Fertigungs- und Prozessindustrie. (Siemens)
Prozessautomatisierung zur Hannover Messe

Siemens denkt Prozessleittechnik neu

Das Tempo beim Thema Digitalisierung in der produzierenden Industrie nimmt deutlich an Fahrt auf. Getrieben durch die sich stark verändernden Anforderungen von Produzenten hin zu noch mehr Flexibilität, Qualität oder auch Effizienz, wird der Übergang von der digitalen in die reelle Produktionswelt zunehmend fließend. Zur Hannover Messe, Anfang April diesen Jahres, will Siemens mit einem Feuerwerk an Innovationen und intelligenten Best-Practice-Beispielen in vielen Branchen überzeugen – auch in der Prozessindustrie. Das Highlight ist ein völlig neues, webbasiertes Prozessleitsystem, dessen Name und viele Details bis zur Hannover Messe noch absolute Verschlusssache bleibt.

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Alaa Oughli, Darren Buesen, Nicolas Plumeré (von links) wollen Biokatalysatoren langlebiger machen. (RUB, Marquard)
Effizientere Energieumwandlung

Wie Iodidsalze Biokatalysatoren für Brennstoffzellen stabil machen

Entgegen theoretischen Vorhersagen inaktiviert Sauerstoff Biokatalysatoren für die Energieumwandlung auch unter einem Schutzfilm binnen kurzer Zeit. Ein Forschungsteam an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat herausgefunden warum: Es bildet sich Wasserstoffperoxid am Schutzfilm. Die Zugabe von Iodidsalzen zum Elektrolyten kann das verhindern und die Lebensdauer der Katalysatoren erheblich verlängern.

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Bildergalerien

Für Dichtungen stehen mittelrweile hochleistungsfähige Analyseverfahren zur Verfügung, die in der komplexen Welt der Gummirezepturen für mehr Transparenz sorgen. (O-Ring Prüflabor Richter)
Dichtungen

Billiger und doch besser: Geht das bei O-Ringen?

Wie bessere Schadensanalyse, Prüftechnik und Simulation zu nachhaltigen Kosteneinsparungen führen: Auch an O-Ringen sind die Entwicklungen der Dichtungstechnik nicht vorbeigegangen. Wer sie kennt, kann sie zielgerichtet für seine Produkte einsetzen und versteht dann auch schnell, warum ein u.U. sinkender Beschaffungspreis letztendlich nur ein untergeordneter Aspekt ist.

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Konzept für den Einsatz des 3D-Drucks in der pharmazeutischen Produktion: Im Schmelzextruder (rechts) werden die Ausgangssubstanzen aufgeschmolzen und mit dem Drucksystem (links) in Tablettenform gebracht. (TH Köln)
Grundlagenforschung

Medikamente aus dem 3D-Drucker

Die TH Köln und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) erforschen in einem im Sommer 2019 gestarteten gemeinsamen Projekt die Möglichkeiten des 3D-Drucks in der pharmazeutischen Produktion. Im Fokus stehen Arzneimittel unterschiedlicher Dosis für individualisierte Kleinst- und Kleinchargen.

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