Eine nachhaltige Zukunft ist ohne Rührtechnik, nicht zu meistern. (Bild: Ekato)
Mehr als Rühren

Rührtechnik im Dienst der Umwelt

Für eine klimaneutrale und kreislauffähige Chemieindustrie sind mehr denn je Innovationen gefragt. Kann eine der klassischsten Prozesstechniken – die Rührtechnik – in die Zukunft führen? Drei Beispiele zeigen, dass es für nachhaltige Produkte auf innovative Rührprozesse ankommt.

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Abfüllanlage in der Produktion bei Merck (Bild: Merck)
mRNA-Produktion in Darmstadt

Warum Merck auf die mRNA-Technologie setzt

Spätestens seit der Covid-19 Pandemie ist der Begriff mRNA-Technologie auch dem Laien geläufig. Mittlerweile geht es aber nicht mehr nur um Covid-Impfstoffe. Impfstoffe gegen Grippe, Hepatitis oder HIV und Krebsmedikamente versprechen Milliardenumsätze. Der Darmstädter Merck-Konzern hat die vielversprechende Technologie als strategisches Wachstumsfeld definiert. Wie sich Merck als End-to-End-Servicepartner profilieren will.

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Anbieter zum Thema

Prinzip der uniaxialen Scherprüfung (Bild: Freeman Technology)
Lebensmittelpulver

Prüfmethoden für die Pulverqualität – Endlich Ergebnisse ohne Fehler

Verbesserte Pulverprüftechnologie für effiziente Neuformulierung und besseres Supply Chain Management – Um die Qualität von Lebensmittelpulvern zu untersuchen, ist die Fließfähigkeit ein aussagekräftiger Parameter. Doch immer noch werden manuelle und ungenaue Methoden eingesetzt, obwohl es bereits mit der uniaxialen Scherprüfung eine sehr genaue und reproduzierbare automatisierte Methode gibt.

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Um wirtschaftlich nutzbare Verbindungen zu gewinnen, müssen die extrem stabilen Kohlenstoff-Sauerstoff-Bindungen im CO2 aktiviert werden.  (Bild: frei lizenziert)
Olefine aus CO2 und H2

Grüne Chemie unter fluktuierenden Bedingungen

Forscher am Leibniz-Institut für Katalyse entwickeln Verfahren, um aus dem Klimagas CO2 wertvolle Rohstoffe wie Alkohole und Treibstoffe zu gewinnen. Im Rahmen eines DFG-Schwerpunktprogramms untersuchen sie die Möglichkeit, diese Prozesse auch unter variablen Energiebedingungen stabil zu halten, ein wichtiger Faktor, wenn regenerative Energiequellen genutzt werden.

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Bildergalerien

Keynotespeaker Urs Meyer: Der ehemalige FIFA -Schiedsricher überzeugt mit Authentizität, Temperament und feiner Ironie. (Bild: Stefan Bausewein)
Digitalisierung in der Prozessindustrie

Raus aus dem Mittelmaß: Schafft die Prozessindustrie den Sprung an die digitale Spitze?

Was sind die wichtigsten Lessons learned nach der mittlerweile 12. Veranstaltung des Smart Process Manufacturing Kongresses? Vor allem diese: Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sie muss immer einen Mehrwert generieren. Doch Chemie- und Pharmaanlagen sind divers und komplex, hier Standards einzuführen braucht Zeit. Nicht zu vergessen: Auch die Inhouse-Akzeptanz dauert. Ein guter Ansatz ist nach wie vor: Follow the money (also dort ansetzen, wo viel zu verdienen/verlieren ist). Und zu guter Letzt: Einfach anfangen!

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