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PROCESS-Pumpenseminar 2009

Störungsfrüherkennung in der Praxis

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Aufschaltung von Pumpen auf Leitsysteme

Als letzter Referent beleuchtete Frank Räder von Grundfos die Aufschaltung von Pumpen auf Leitsysteme. Der Nutzen liegt auf der Hand: Die Leitsystem-Aufschaltung ermöglicht eine Visualisierung von Prozessen und Prozessdaten und verschafft Zugriff auf Anlagenkomponenten und -parameter. Das bietet dem Betreiber die Chance zur Prozessoptimierung – beispielsweise ist über die Analyse des Wirkungsgrads und des Belastungsprofils der installierten Pumpe eine Optimierung des Betriebspunktes möglich. Hinzu kommt die Möglichkeit der automatischen Alarmierung und Alarmweiterleitung – nicht zuletzt ist dies im Zusammenhang mit der Störungsfrüherkennung von Bedeutung. Grundfos offeriert dazu den CR-Monitor. Während herkömmliche Diagnose- und Störungsfrüherkennungs-Systeme den Zustand einzelner Komponenten bzw. abgeleitete physikalische Größen überwachen (Temperatur von Lagern, Vibrationen an Wellen etc.), wird hier ein anderer Ansatz verfolgt: Der CR-Monitor überwacht – ausgehend vom Ist-Zustand bei der Neuinstallation – Abweichungen von der ursprünglichen Effizienz des Pumpensystems.

Was vermag der CR-Monitor zu leisten? Ein Effizienz-Algorithmus detektiert Verschleiß und Verstopfung. Das Überwachen der elektrischen Werte bietet Hinweise auf Unter-/Überspannung, Übertemperatur, Überlast und Lagerschäden. Der Kavitations-Algorithmus schließlich detektiert Kavitation, der Trockenlaufsensor einen beginnenden Trockenlauf.

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Doch das Aufschalten von Pumpen auf Leitsysteme vermag noch mehr zu leisten, so Räder: Beispielsweise ein Energie- und Spitzenlast-Management sowie das automatische Generieren von Wartungsaufträgen (z.B. abhängig von den Betriebsstunden). Nicht zuletzt biete die Aufschaltung den Nutzen eines Fernzugriffs (Fernwartung, Zustandsanalyse, externer Support).

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