Pumpe, Kompressor & Co.
Monitoring von Rotating Equipment – wie Sie ungeplante Ausfälle verhindern

Von Sabine Mühlenkamp 6 min Lesedauer

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Wie lassen sich die Betriebseffizienz steigern, Stillstandszeiten vermeiden – oder zumindest reduzieren – sowie die Lebensdauer von Pumpen und Kompressoren verlängern? Antworten darauf geben intelligente Tools, die das Rotating Equipment überwachen. Wir haben uns umgeschaut ...

KI statt Klemmbrett in der Instandhaltung von Pumpen und Kompressoren? Hier wird's diskutiert. Zwei Tage voller Informationen rund um Konstruktion, Betrieb, Inspektion und Wartung von Rotating Equipment – eine interaktive Ausstellung und Rotating Equipment „zum Anfassen“ – Best Practice-Vorträge und lösungsorientierte Deep Dive Sessions – Networking mit führenden Rotating Equipment-Experten: all das bieten die Rotating Equipment Days von PROCESS, die am 18./19. November 2025 Premiere feiern.(Bild:  © ENGINEER - STUDIO - stock.adobe.com)
KI statt Klemmbrett in der Instandhaltung von Pumpen und Kompressoren? Hier wird's diskutiert. Zwei Tage voller Informationen rund um Konstruktion, Betrieb, Inspektion und Wartung von Rotating Equipment – eine interaktive Ausstellung und Rotating Equipment „zum Anfassen“ – Best Practice-Vorträge und lösungsorientierte Deep Dive Sessions – Networking mit führenden Rotating Equipment-Experten: all das bieten die Rotating Equipment Days von PROCESS, die am 18./19. November 2025 Premiere feiern.
(Bild: © ENGINEER - STUDIO - stock.adobe.com)

Schätzungen ergeben, dass mehr als zehn Millionen Pumpen weltweit in der chemischen Industrie im Einsatz sind. Und bislang wird davon nur ein Bruchteil durchgehend überwacht! Meist ist es der erfahrene Anlagenführer, der einen drohenden Ausfall oder ein Nicht-ganz-Rundlaufen erkennt, oder aber Mängel werden im Rahmen von Routineuntersuchungen aufgedeckt. Gleichzeitig laufen immer noch viele Pumpen außerhalb ihres optimalen Wirkungsgrades, da sie aus vermeintlichen Sicherheitsbedenken falsch (häufig zu groß) ausgewählt wurden. Das treibt nicht nur den Energieverbrauch nach oben, sondern Aggregate, die gedrosselt werden müssen, verschleißen auch häufig schneller. Damit steigen auch die Instandhaltungskosten. Dabei könnte schon die konsequente Nutzung moderner Drehzahlregelungen helfen, allein in Deutschland siebeneinhalb Terawattstunden Energie sowie vier Millionen Tonnen CO2-Emissionen einzusparen. Es geht aber noch mehr!

Monitoring-Systeme für Pumpen und Kompressoren erkennen mittlerweile frühzeitig eine Vielzahl von potenziellen Fehlern. Damit können sie Schäden und damit auch ungeplante Ausfälle verhindern oder zumindest die Wartung optimieren.