Anlagenerweiterung Standortausbau in Finnland: Cabb legt Fokus auf Wachstum und Nachhaltigkeit

Von Cabb 2 min Lesedauer

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Am finnischen Standort in Kokkola will Cabb bis 2025 mehr als 50 Millionen Euro in den Ausbau seiner Anlagen investieren. Im gleichen Zug entsteht derzeit ein neues Bürogebäude. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Reduktion des CO2-Ausstoßes.

Der Industriepark in Kokkola (Finnland); im Vordergrund: die erweiterte Produktionsanlage von Cabb.(Bild:  Cabb)
Der Industriepark in Kokkola (Finnland); im Vordergrund: die erweiterte Produktionsanlage von Cabb.
(Bild: Cabb)

Der Cabb-Standort in Kokkola, Finnland, ist seit 1984 in der agrochemischen Produktion aktiv und beschäftigt über 250 Mitarbeitende. Nun sollen 50 Millionen Euro in den Anlagenausbau und ein neues Bürogebäude fließen. In einem ersten Schritt hat das Unternehmen im September acht neue chemische Reaktoren sowie eine neue Verpackungsanlage in Betrieb genommen und damit seine Produktionskapazität massiv erhöht. Der Ausbau erfolgte unter anderem im Rahmen eines langjährigen Liefervertrags mit einem neuen Kunden aus der Pflanzenschutz-Industrie.

Weitere Investitionen im zweistelligen Millionenbereich werden derzeit getätigt oder sind geplant, erklärt der Managing Director von Cabb Kokkola, Ari Venninen: „Die Investitionen in Produktion, Infrastruktur und unsere Mitarbeitenden zeigen, dass wir optimistisch in die Zukunft blicken können – wir sind auf einem sehr guten Weg.“ Dies gelte für den Chemiepark in Kokkola, den größten in Nordeuropa für anorganische Chemie, generell und für Cabb im Besonderen. Soeben haben auch die Bauarbeiten für ein neues Verwaltungsgebäude begonnen, das im ersten Quartal 2024 fertiggestellt sein soll und wo die zentralen Funktionen wie Health Safety Environment (HSE), Finanzen, Verwaltung oder das Supply Chain Team untergebracht sein werden. Das neue Gebäude ist so konzipiert, dass es CO2-neutral betrieben werden kann. Zum Heizen wird die in der Produktion anfallende Wärme genutzt. Auf dem Dach des Gebäudes sind Sonnenkollektoren installiert.

Gleichzeitig mit dem Ausbau der Produktion arbeitet Cabb Kokkola nach eigenen Angaben ständig an der Verbesserung der Nachhaltigkeit, insbesondere an der Reduktion der CO2-Emissionen. Seit Anfang 2020 kommt die Energie für die Produktion bereits vollständig aus Wind und Wasserkraft. Einen weiteren großen Fortschritt will das Unternehmen mit der Modifikation der Abfallverbrennungsanlage machen, die auch den Hauptteil des für die Produktion notwendigen Dampfes liefert. In der Verbrennungsanlage werden jährlich über 34.000 Tonnen wässrige und organische Abfälle verbrannt. Je nach Abfallmenge sind zusätzliche Brennstoffe notwendig. Dafür wurde bisher schweres Heizöl verwendet. Nun wird dieses schrittweise durch andere Brennstoffe ersetzt, unter anderem durch grüne Brennstoffe aus verschiedenen Quellen. Die Tests mit den Lieferanten wurden erfolgreich abgeschlossen, so dass nun eine langfristige Zusammenarbeit aufgenommen werden soll. Cabb rechnet damit, dass die Modifikation der Abfallverbrennung die CO2-Emissionen um weitere 6.000 Tonnen pro Jahr senken kann.

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