Expansionskurs Spiegltec eröffnet neues Headquarter in Brixlegg

Quelle: Spiegltec 3 min Lesedauer

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Der EPCMV-Spezialist Spiegltec eröffnete am 27. Juni sein neu ausgebautes Headquarter in Brixlegg. 120 der insgesamt 300 Mitarbeitenden arbeiten hier vor Ort, Tendenz steigend.

Moderne und nachhaltige Architektur: das neue Headquarter von Spiegltec in Brixlegg(Bild:  Spiegltec / Philipp Huber)
Moderne und nachhaltige Architektur: das neue Headquarter von Spiegltec in Brixlegg
(Bild: Spiegltec / Philipp Huber)

Das Unternehmen Spiegltec wurde 1998 als Spezial-Planungsbüro gegründet und hat sich seither stetig mit den gestellten Anforderungen weiterentwickelt. Dieses von der Pike auf gelernte Prozesswissen macht es möglich, mit mittlerweile knapp 300 Mitarbeitern sämtliche Leistungen aus EPCMV-Verträgen (Engineering, Procurement, Construction Management, Validation) anbieten zu können. Dazu deckt Spiegltec sämtliche Engineering-Disziplinen im eigenen Haus ab, wodurch Schnittstellenrisiken minimiert und industrielle Anlagenbauprojekte in Chemie, Pharma, Life Science und Energieerzeugung verbindlich und holistisch betreut werden können.

Aufgrund des Wachstums von Spiegltec in den letzten Jahren wurde es notwendig, den bestehenden Standort in Brixlegg auszubauen und zu modernisieren. Das neue Headquarter bietet jetzt auf ca. 2500 m2 insgesamt knapp 130 modern ausgestattete Arbeitsplätze und mehrere große Videokonferenzräume in hellen, einladenden Räumlichkeiten. Der 1900 m2 große Neubau wurde direkt an das Bestandsgebäude angebaut, das nach Bezug der neuen Büros ebenso modernisiert und saniert sowie in das nachhaltige Gesamtkonzept integriert wurde. Dieses Nachhaltigkeitskonzept enthält unter anderem eine Photovoltaik-Anlage, Wärmepumpe mit Erdwärme sowie einen eigenen Brunnen. Auch die Zusammenarbeit bei Spiegltec folgt innovativen und modernen Prinzipien. So arbeiten die Mitarbeiter in agilen Projektteams und schlanken Organisationsstrukturen. Vorbild ist dabei das Modell des Portfolio-Managements, das eine effiziente und zielgerichtete Projektumsetzung ermöglicht. Ein wichtiges Merkmal bei der Teamzusammensetzung ist zudem die diverse Altersstruktur. Diese sorgt nicht nur für einen idealen Wissenstransfer, sondern wirkt sich zudem positiv auf die Unternehmenskultur aus.

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Brixlegg als strategisches Zentrum

Der Hauptsitz in Brixlegg ist für Spiegltec in mehrerlei Hinsicht von strategischer Bedeutung. Zum einen sammelt sich in dieser Region ein ausgeprägtes technisches, chemisches und pharmazeutisches Know-how, das historisch gewachsen ist und sich auch im Bildungsangebot vor Ort widerspiegelt. Dementsprechend zieht dieses dynamische und innovative Umfeld hoch qualifizierte Beschäftigte mit Hands-on-Qualitäten an, die nicht nur die beruflichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten, sondern auch das regionale Freizeitangebot schätzen. Zum anderen gewährleistet der Standort in Tirol Nähe zu Kunden und Partnern sowie eine hervorragende verkehrstechnische Anbindung und Infrastruktur.

Auch in den deutschsprachigen Nachbarländern setzt Spiegltec seinen ambitionierten Wachstumskurs fort. So beteiligte man sich im vergangenen Dezember am bayerischen Ingenieurbüro Kontech, das auf verfahrenstechnische Detailplanung und technische Betriebsbetreuung im Industriebereich spezialisiert ist. Und erst vor zwei Wochen wurde das Berliner Ingenieur-Unternehmen Unison in die Gruppe aufgenommen. In beiden Fällen werden technische und planerische Kompetenzen gebündelt sowie das Leistungsangebot und die Marktposition weiter ausgebaut.

Aber die Reise geht weiter und Spiegltec bereitet die Eröffnung neuer Standorte in Deutschland und der Schweiz vor. Die Notwendigkeit zur Expansion ergab sich aus der steigenden Nachfrage von Kunden, die zunehmend eine ganzheitliche Betreuung sämtlicher Leistungen aus EPCMV-Verträgen einfordern.

Neben der praktischen Arbeit an neuen Produkten und Lösungen engagiert sich das Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung. Das Projekt Cellstream – in Kooperation mit dem MCI Management Center Innsbruck – widmet sich der Entwicklung biotechnologischer Produktionstechnologien, welche in modularen, spezialisierten Prozesseinheiten, sogenannten Skids, eingesetzt werden. Diese Skids werden verstärkt in bestehende Produktionsanlagen flexibel und auf die jeweiligen Prozessanforderungen abgestimmt implementiert, was enorme Zeit- und somit Kostenersparnisse mit sich bringt und neben der Flexibilisierung auf eine Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit der Anlagen einzahlt.

Zu den weiteren Forschungsvorhaben, die im Unternehmen betrieben werden, zählt unter anderem das Projekt „Bio Cubed“, welches über eine finanzierte Doktoratsstelle am MCI Innsbruck betrieben wird. Dabei wird die klimaneutrale Wasserstoffproduktion mittels lokal verfügbarer, nachwachsender Rohstoffe erforscht.

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