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So wollen Siemens und Bentley die Interoperabilität vorantreiben

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Die Lücke zwischen Capex und Opex schließen

PROCESS: Markiert die Interoperabilität zwischen Comos und Openplant den Start für einen One Stop-Shop für die digitale Anlage?

Gerke: Nein, es wird kurzfristig kein One Stop-Shop geben, bei dem die Hersteller sich gegenseitig vertreten. Wir glauben, dass One Stop-Shops so auch nicht in der Prozessindustrie funktionieren. Das haben wir auch auf dem Digital Plant Kongress so diskutiert. Es muss eine Interoperabilität zwischen Systemanbietern geben und das treiben wir in der Zusammenarbeit exemplarisch voran und setzen damit ein Zeichen.

Geiss: Wir werden sicherlich den Trend im Markt setzen und ganz klar das Thema Offenheit unseren Kunden bieten. Wir haben im Vorgriff auf die Hannover Messe mit zwei Kunden als Sparings-Partner ganz offen und konstruktiv diskutiert. Unsere Vision und die Vorteile für den Kunden in der Kooperation mit Bentley wurden uns dabei von Kunden bestätigt.

Der Trend zur Durchgängigkeit ist einfach unverkennbar und in der Zusammenarbeit mit Bentley wollen wir diesem Trend noch besser entsprechen. Offenheit ist heute ein Muss, um Dateninkonsistenzen zu vermeiden. Damit jede Anlage so profitabel wie möglich ist, müssen Hand-over-Phasen zwischen Capex und Opex geschlossen werden. Natürlich haben wir uns genau unsere Kundenklientel angesehen und dabei gemeinsame Kunden identifiziert.

Unser Ziel ist es, einen Bedarf im Markt zu wecken, der sicherlich über das heutige Maß hinaus geht, in dem wir vertrieblich zusammenarbeiten werden. Die Schnittstelle, die wir jetzt geschaffen haben, wird von beiden Seiten unterstützt. Aber sowohl Bentley mit Openplant als auch Siemens mit Comos werden aber weiter ihre eigenen Portfolio-Einheiten weiterentwickeln.

Es ist nicht angedacht, eine Gemeinschaftssoftware zu entwickeln. Basierend auf dem, was beide Partner zur Verfügung stellen, möchten wir nunmehr Kunden erlauben, Daten von Comos zu Openplant und in etwa einem halben Jahr als bidirektionales Interface auch von Openplant zu Comos zu bringen.

Warum die Partner zuversichtlich sind, dass das Angebot einschlägt.

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