Bioraffinerie

So soll die Kreislaufwirtschaft Realität werden: Neue Konzepte für Bioraffinerien

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Aus den bereits identifizierten Potenzialen von Bioraffinerien wurden verschiedene erste Ansätze für Entwicklungen definiert. So soll eine Erweiterung der verwendbaren Biomasse in Bioraffinerien geprüft werden - der Fokus liegt hier auf bislang unzureichend genutzten biogenen Reststoffen und sogenannten Koppelprodukten. Zudem soll die Effizienz von Bioraffinerien erhöht und die Produktqualität gesteigert werden.

Optimierte Lebenszyklen für die Bioraffinerie

Das BioRaf-Netzwerk umfasst dabei die gesamte Wertschöpfungskette von Biomasse für, in und aus Bioraffinerien. Von der Bereitstellung über die Aufbereitung (Primärraffination) und Veredlung (Sekundärraffination) bis zur anschließenden Nutzung der Produkte werden die Lebenszyklen von Stoffen betrachtet. Eine möglichst umfangreiche stoffliche Nutzung sowie intelligente energetische Nutzung soll helfen, die Wirtschaftlichkeit der Bioraffinerie-Konzepte zu optimieren.

Politik & Lobby, Forschung & Entwicklung: Netzwerkstruktur des ZIM-Kooperationsnetzwerk Bioraffinerien, kurz BioRaf, in der Übersicht
Politik & Lobby, Forschung & Entwicklung: Netzwerkstruktur des ZIM-Kooperationsnetzwerk Bioraffinerien, kurz BioRaf, in der Übersicht
(Bild: TTZ Bremerhaven)

Starke Partner für neues Netzwerk

Die Gründungsmitglieder sind die Unternehmen Abc, Aevotis, Animox, Bautec, Flexbio Technologie UG, FTF, Renergie Systeme sowie die Weber Entec. Unterstützt werden diese von folgenden Institutionen: Bvse e.V., DBFZ, Fraunhofer CBP, Fraunhofer WKI, HAWK Göttingen (Fachgebiet NEUTec), LLFG sowie der TU Hamburg-Harburg (IUE) als assoziierte Netzwerkpartner. Netzwerkkoordinator ist das ttz Bremerhaven.

(ID:43523402)