Anbieter zum Thema
Verpackungen pharmazeutischer Produkte bieten nicht immer den erforderlichen Platz für die Aufbringung dieser Daten. Doch die Datamatrix-Kennzeichnung hat aufgrund ihrer zweidimensionalen Codierung eine größere Kapazität bei nur minimalen Platzanforderungen. Dieses System erleichtert die elektronische Automatisierung der Produktüberwachung in der Lieferkette, sei es für den Rückruf von Chargen oder zur automatischen Erkennung von Produkten mit abgelaufenem Verfallsdatum. Zudem sind die Kosten dieses Systems konkurrenzfähig, denn die Markierung kostet nur zwischen 0,1 und 0,2 Eurocent und kann im Rahmen einer traditionellen Implementierung (Laser, Inkjet usw.) aufgebracht werden.
Neue Drucksysteme vonnöten
„Pharmazeutische Unternehmen werden am Ende der Produktionskette neue, für die Datamatrix-Kennzeichnung geeignete Drucksysteme installieren müssen. Diese neuen Drucksysteme müssen auf den Produktionstakt des Unternehmens abgestimmt sein. Die Erfüllung der neuen Richtlinien ist nicht nur eine logistische, sondern auch eine finanzielle Herausforderung“, so Marchand. Die Schwierigkeit bei der Implementierung liegt in der korrekten Integration neuer Druck- und Kontrollsysteme.
Wenn Platz fehlt
Das Hauptproblem, mit dem die Projektmanager konfrontiert sind, ist der mangelnde Platz an den Produktionslinien. Damit eine qualitativ hochwertige Datamatrix-Kennzeichnung gewährleistet ist, muss das Kennzeichnungssystem korrekt zur Umverpackung positioniert sein. Auch die Anzahl der Kommunikationsschnittstellen und -probleme zwischen den einzelnen Elementen (Kennzeichnung, Kontrolle, Automatisierung, Überwachung der Produktionslinie usw.) erhöht sich.
Avery Dennison bietet Lösungen an, die alle diese Anforderungen erfüllen. Der erste Schritt betrifft die Erweiterung des bereits installierten AVL-Etikettierers mit einer speziellen Schnittstelle, die das zentrale Management aller Funktionen, von der Kennzeichnung und Etikettierung bis zur Datamatrix- Kontrolle, erlaubt.
Kompakte Lösung
Diese Lösung bietet den großen Vorteil, dass sie die ursprünglichen Abmessungen des Gerätes nicht verändert. Für die Produktionslinien, die die Einfügung einer zusätzlichen Maschine erlauben, ist speziell für die Datamatrix-Kennzeichnung ein eigenständiges Kompaktmodul (600 mm) vorhanden, das mit dem gleichen vertikalen Doppeltransportband wie der Etikettierer arbeitet und die Umverpackung weiterhin korrekt positioniert.
Bei der Einrichtung einer neuen Produktionslinie schlägt das Unternehmen den Einsatz der neuesten Version des AVL-DM-Etikettierers vor, der neben den klassischen Funktionen der Aufbringung und Prüfung der Etiketten ab sofort auch das Drucken und die Kontrolle des Datamatrix-Codes übernimmt. Eine zentrale Schnittstelle erleichtert die Verwaltung der verschiedenen Funktionen der Maschine, und die Gesamtabmessungen bleiben im vertretbaren Rahmen (1000 oder 1300 mm). Diese drei Lösungen berücksichtigen in ihrer Kombination alle Szenarien, die in pharmazeutischen Laboren auftreten können.
* Die Autorin ist freie Mitarbeiterin bei PharmaTEC.
(ID:23006120)