powered by

Bulk Solids Europe 2012 Schüttgutexperten diskutieren ressourcenschonendes Rohstoff-Handling

Ob im Bergbau, Kraftwerks- oder Hafensektor: Weltweit lassen sich neue Projekte nur noch unter strengen Umweltauflagen realisieren. Die Freigabe des sogenannten „Environmental Impact Assessment“ durch die Behörden stellt daher einen wichtigen Meilenstein für diese Projekte dar. In vielen Industriesektoren gehören Transport, Lagerung und die mechanische Bearbeitung von Schüttgütern zu den Kernprozessen. Sie haben vor allem im Bergbau oder bei Schüttguthäfen einen erheblichen Einfluss auf die Umweltverträglichkeit und auch auf die Wirtschaftlichkeit der Projekte.

Anbieter zum Thema

Über 140 Schüttgutexperten aus 29 Ländern diskutieren Anforderungen und Lösungen für ein ressourcenschonendes Rohstoff-Handling auf der diesjährigen Bulk Solids Europe in Berlin.
Über 140 Schüttgutexperten aus 29 Ländern diskutieren Anforderungen und Lösungen für ein ressourcenschonendes Rohstoff-Handling auf der diesjährigen Bulk Solids Europe in Berlin.
(Bild: Bulk Solids Handling)

Würzburg - Wie sich mit neuen Technologien und optimierten Prozessen die Energieeffizienz beim Handling von Schüttgütern steigern lassen und es dabei gelingt, die steigenden Umweltschutzauflagen zu erfüllen, war Kernthema der diesjährigen Fachkonferenz „BulkSolids Europe 2012“ am 11. und 12. Oktober in Berlin. Veranstalter Fachmedium „Bulk Solids Handling“.

Über 140 Schüttgutexperten aus 29 Ländern informierten sich unter dem Motto „On the Road to Efficiency – Today’s Best Practice and Future Potentials to meet Energy and Environmental Requirements” über die jüngsten technologischen Entwicklungen und nutzten die Plattform zum Erfahrungsaustausch zwischen Betreibern, Anlagenbauern, Ingenieuren, Beratern und Wissenschaftlern.

Simulation spielt wichtige Rolle

Auf der zweitägigen Fachkonferenz wurden in Vorträgen und einer begleitenden Ausstellung die neuesten Anlagenkonzepte und Maschinen präsentiert. Ein Leitthema der Fachkonferenz war der europäischen Rohstoffsektor sowie der steigende Bedarf an Biomasse und die daraus resultierenden logistischen Anforderungen.

Die Simulation von Schüttgutprozessen stellte einen weiteren wichtigen Themenbereich dar: Durch die Vorhersage des Schüttgut-Verhaltens von Anlagen und Prozessen können Kosten gesenkt und Konstruktionsfehler bereits im Vorfeld vermieden werden. Besondere Erwartungen knüpfen sich an die dynamische Verbindung von Partikelsimulationsprogrammen mit FEM-Modellen und der Simulation von Gasströmungen. Mit dieser Lösung kann die Funktionalität und Effizienz einer Anlage verbessert und gleichzeitig die Staubentwicklung vorhergesagt werden –Gegenmaßnahmen können schon bei der Entwicklung eingeplant werden.

Auf unserem Schwesterportal Bulk Solids Handling finden Sie folgende Bildergalerien zur Veranstaltung:

(ID:36271070)