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Neue Atex Richtlinie im Fokus

Schöne neue Atex-Welt? Was Bringt die Richtlinie 2016/34/EU?

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Bei der Auslegung solcher Ex-Schutz-Geräte können Kom­ponentenhersteller auf die Hilfe der Zertifizierungsstellen wie der unterschiedlichen TÜV oder Dekra-Gruppen zurückgreifen.

Neue Rollen, neue Pflichten: Vom Betreiber zum Hersteller

Während sich dabei für Hersteller explosionsgeschützter Maschinen und Komponenten (mit Ausnahme der Risikoanlayse) also nur wenig ändert, können Anwender, Importeure und Händler durch die neuen Regelungen von der Richtlinie betroffen sein und entsprechende Pflichten erhalten. So gilt als „Bereitstellung auf dem Markt“ nicht mehr nur der Vertrieb oder die Verwendung neuer Produkte.

Schuld ist der in der neuen Regelung sehr weit gefasste Herstellerbegriff: Hersteller sind im Sinne der Richtlinie nicht nur Firmen und Personen, die Geräte entwickeln und vertreiben, sondern auch Anlagenbetreiber, die Komponenten für den Ex-Schutzbereich im eigenen Betrieb selbst herstellen oder entsprechend modifizieren – auch solche „Eigengewächse“ fallen un­ter die Atex-Richtlinie und müssen entsprechend zertifiziert werden.

Dies gilt ebenfalls, wenn eine Modifikation die Integrität der Zündschutzart betrifft. Da in diesem Fall keine „Markteinführung erfolgt“, gilt als Zeitpunkt des Inverkehrbringens die Inbetriebnahme.

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