Salzsäure-Stoffkreislauf Salzsäure-Stoffkreisläufe in Ibbenbüren verbessert

Redakteur: Marion Henig

Akzo Nobel Industrial Chemicals und Wibarco haben ihre Stoffkreisläufe im Chemieverbund in Ibbenbüren-Uffeln optimiert. Nun kann die bei Wibarco als Folgeprodukt anfallende Salzsäure bei Akzo Nobel weiter verarbeitet werden.

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Ibbenbüren-Uffeln – „Durch diese Maßnahmen können wir ein bei Wibarco anfallendes Folgeprodukt vor Ort wieder als Rohstoff einsetzen“, sagt Peter de Jong, Standortleiter von Akzo Nobel Industrial Chemicals in Ibbenbüren. Die Salzsäure wird über Pipeline von A nach B befördert. So schloss das Projekt den Bau von mehreren Filtern sowie von Anbindungen an die bestehenden Anlagen, Pumpen, Rohrleitungen und Filter ein.

Bei Akzo Nobel angekommen, wird die Salzsäure in einem bereits bestehenden Salzsäureofen aufkonzentriert. Danach wird die aufkonzentrierte Salzsäure als Rohstoff für Chemikalien zur Wasseraufbereitung genutzt, die selbst Folgeprodukte der Chlorproduktion sind.

„Besonders wichtig für die Aufnahme dieses Projektes war aber auch, dass hier auf ‚grüne’ Weise eine für beide Unternehmen nachhaltige Situation geschaffen werden konnte. Darüber hinaus sind wir so in Zukunft in geringerem Maße abhängig von den starken Schwankungen im Salzsäuremarkt“, fügt Thomas Pfisterer, Geschäftsführer der Wibarco, hinzu.

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