Sack-Entleerstation Sack-Entleerstation zum Entleeren von Pulver unter High Containment

Redakteur: Manja Wühr

Für die Beschickung von einem oder mehreren Reaktoren mit Pulvern aus Säcken hat Dietrich Engineering eine Entleerstation entwickelt. Die Anlage bietet laut Hersteller einen hohen Grad an Containment, sowohl für den Bediener als auch für die Umgebung.

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Die Hauptkammer der Sack-Entleerstation ist zu einer Seite offen und in Arbeitshöhe, um den Eintrag des verpackten Pulvers zu erleichtern. Mit einer Tür kann die Kammer während des Reinigungsvorgangs geschlossen werden und verhindert somit Spritzer aus der Anlage. Sämtliche Reinigungsflüssigkeiten werden über das PTS-System (PTS – Powder Transfer System) aus der Kammer in den Reaktor entleert und reinigen gleichzeitig den Förderschlauch und das PTS-System.

Mithilfe der Handschuhe positioniert der Bediener den Sack auf die Ladebalken oberhalb des Absaugtrichters. Der Sack wird geöffnet, durch die Balken in den Absaugtrichter entleert und anschließend durch den angrenzenden Endlosliner Bag-Out-Port entsorgt. Der nun mit Pulver gefüllte Trichter wird anschließend durch das PTS-System in den Reaktor entleert.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Sackeintrittsstelle, befindet sich ein Abluftverteiler, auf dem sich ein Auslass mit einem HEPA-Filter befindet. Dieser ist an einen manuell gedämpften Abluftventilator angeschlossen. Darüber hinaus gibt es weitere automatisierte Möglichkeiten.

Die Sack-Entleerstation besteht aus folgenden Hauptelementen:

  • Hauptkammer (Innendimensionen rund 1,600 mm x 600 mm x 900 mm);
  • offen auf einer Seite für einfachen Sackeintritt mit >0,7 m/s Luftgeschwindigkeit;
  • 316L-Edelstahl (mit Produktkontakt), 304-Edelstahl (ohne Produktkontakt);
  • polierte Oberflächen mit Produktkontakt <0,8 Ra;
  • Polierte sichtbare Oberflächen ohne Produktkontakt <1,2 Ra;
  • Stützrahmen mit verstellbaren Füßen je nach Untergrund;
  • Sichtfenster aus Mehrscheibenverbundglas;
  • zwei oder drei Öffnungen und Stulpenhandschuhe;
  • Ansaugtrichter mit Fluidisierung – HEPA;
  • Endlosliner Bag-Out-Port für Abfälle.
  • WIP-Anlage inklusive Flüssigkeitszufuhrventil, manueller Waschpistole und nicht rotierender Sprühkugel;
  • einstufige HEPA-Abluftfiltration push-push Typ;
  • fixer Abluftventilator mit manuell einstellbarem Dämpfer zur Kontrolle des Luftstroms gegenüber Magnehelic-Manometer, bevor die gefilterte Luft in den Raum zurückfließt;
  • bei Bedarf Atex-Version lieferbar;
  • OEL <1µg/m³ (8 h TWA zeitgewichtiger Durchschnitt) wenn in Übereinstimmung mit den vereinbarten Standard-Arbeitsanweisungen und den Leistungsgarantiebedingungen von Dec betrieben wird.

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