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Einsparpotenzial unkompliziert berechnen
Das Einsparpotenzial durch Molchtechnik können Anwender auf der Website des Schweizer Unternehmens Uresh anhand ihrer Anlagendaten berechnen. Bei einer Rohrleitungslänge von 300 Metern in ISO 50, einer Produktdichte von einem Kilogramm pro Liter und fünf Batchwechseln pro Woche liegt der Produktverlust beispielsweise bei rund 200 Tonnen im Jahr. Je nach Wasser-, Entsorgungs- und Produktpreisen können bei diesem Beispiel schnell Kosten im hohen einstelligen Millionen-Euro-Bereich entstehen, die durch den Einsatz der Molchtechnik zum Reinigen und Entleeren deutlich reduziert werden können. Auch der Produktverlust wird durch die vollständige Entleerung der Leitungen minimiert.
Zwar kosten molchbare Leitungen das zwei- bis dreifache, weil sie – zumindest für Hygieneanwendungen – mit Orbitalschweißtechnik verbunden sind, einen exakten Innenrohrdurchmesser voraussetzen und zusätzliche Sende- bzw. Empfangsstationen benötigt werden, allerdings amortisieren sich diese Mehrkosten beim Neubau, oder beim Umrüsten meistens innerhalb kurzer Zeit.
Eine Leitung für alle Molche
„Rund 98 Prozent der Anlagenbetreiber benötigen bei der Umstellung auf Molchsysteme neue Leitungen, weil sie noch handgeschweißte Verbindungen haben. Wenn Anlagenbetreuer aber für mehrere Produkte verschiedene Leitungen bauen müssen, kommt das meistens schon teurer, als eine molchbare Leitung, in der alle Produkte gefahren werden können“, begründet Jochen Seeber, Geschäftsführer von G.A. Kiesel, den Anlagenbau mit Molchleitungen.
Kiesel bietet das komplette Paket und realisiert weltweit Molchsysteme für alle Branchen, von den höchsten bis zu industriellen Reinigungsgraden, von Pharma/Biotech bis Chemie. Das Heilbronner Unternehmen ist einer der wenigen Komplettanbieter für manuelle und vollautomatisierte Molchreinigungsanlagen und -systeme: Beratung, Design, Produktion, Installation, Abnahme, Schulung und Service.
Den Umsatz durch verkaufte Klärkapazität steigern
Die Technik mit den Formmolchen spart nicht nur Anlagenfläche, Produkt und Energie, sondern auch Wasser und Chemikalien. Durch den geringeren Einsatz von Reinigungsflüssigkeiten und dem damit verbundenen geringeren Abwasservolumen zahlen Anwender weniger Geld für die Entsorgung.
„Unternehmen mit eigener Kläranlage können sogar Klärkapazitäten an umliegende Gemeinden oder Städte verkaufen und zusätzlich zur Einsparung auch noch ihren Umsatz steigern“, berichtet Seeber aus der Erfahrung mit eigenen Kunden.
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