Robotergestützte Produktionslinie für Vials, Fertigspritzen und Karpulen Keine Produktverluste beim Abfüllen mehr: Sterilabfüllung mit Roboter, Kamerasysteme und Bildverarbeitungsprogramm

Quelle: Pressemitteilung Steriline 1 min Lesedauer

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Die robotergestützte Abfülllinie RNFM22 verarbeitet verschiedene Primärverpackungen ohne Glas-Glas-Kontakt. Dadurch können Beschädigungen vermieden werden. Auf der CPHI in Frankfurt stellt Steriline das für einen Kunden in Bagladesh entwickelte System in Kombination mit einem automatisierten Debagger vor.

Drei Stäubli-Roboter handhaben die Primärbehälter ohne Glas-Glas-Kontakt, um Beschädigungen zu vermeiden.(Bild:  Steriline)
Drei Stäubli-Roboter handhaben die Primärbehälter ohne Glas-Glas-Kontakt, um Beschädigungen zu vermeiden.
(Bild: Steriline)

Steriline hat eine neue robotergestützte Produktionslinie für Beximco Pharmaceuticals, einem Generikahersteller und strategischen Kunden im Schlüsselmarkt Bangladesch, entwickelt. Die Füllmaschine RNFM22 für die Primärverpackung verarbeitet wässrige Produkte und Suspensionen in genesteten Injektionsflaschen von 6R bis 50R sowie Fertigspritzen (PFS) und Karpulen.

Kein Glas-Glas-Kontakt

Das Combo-Dosiersystem ist je nach Produkttyp mit einer peristaltischen oder volumetrischen Pumpe versehen und ein In-Process Control-(IPC)-System steuert die Gewichtskontrolle nach Kundenwunsch statistisch oder 100 %. Drei Stäubli-Roboter handhaben die Primärbehälter ohne Glas-Glas-Kontakt, um Beschädigungen zu vermeiden. Ein Stopfen-Schwingförderer mit werkzeuglosem Formatwechselsystem sortiert die Stopfen für den Verschluss von Vials. Ein Kontrollsystem überprüft am Ablauf die Position. Die RNFM22 verschließt auch Spritzen und Karpulen.

Auf der CPHI in Frankfurt stellt Steriline die Füllmaschine mit einem Automatic Debagger (ADB) und einem Automatic Delidder/Deliner (ADE) aus. Der ADB nimmt die Tubs aus dem äußeren Schutzbeutel, während der ADE den oberen, thermisch versiegelten Deckel und die innere Deckelfolie entfernt.

Qualitätskontrolle durch Kameras und IPC

„Der Einsatz von Robotern, verschiedenen Kameras und Bildverarbeitungsprogrammen in jeder Phase des Abfüll-, Verschluss- und Verstopfungsprozesses sowie in der Qualitätskontrolle bietet betriebliche Flexibilität“, erklärt Zaim Gashi, Sales Area Manager für Südostasien und den Balkan von Steriline. Die Produktionskapazität liegt pro Stunde (ohne IPC) bei bis zu 2.400 Vials und 3.500 1-ml-Fertigspritzen. Die Maschine wurde gemäß Anhang 1 der EU-GMP-Leitlinien entwickelt.

Federico Fumagalli, CSO von Steriline, betont: „Flexibilität, Robotisierung, Integration von künstlicher Intelligenz und Anpassung an Kundenwünsche sind für uns wesentliche Elemente, die wir mit unserem Null-Verlust-Ansatz kombinieren, um alle spezifischen Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen.“

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