Europas Schlüsselindustrien
Reguliert, belastet, gefordert: Wie Pharma und Chemie 2026 bestehen

Ein Gastbeitrag von Jochen Reis, VP Presales bei Hexagon 3 min Lesedauer

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2026 markiert einen Wendepunkt für Europas Industrie. Strukturelle Spannungen, die sich bereits in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, treten nun offen zutage. Die Folgen einer verschärften Zollpolitik, anhaltende geopolitische Unsicherheiten und weiterhin hohe Energiepreise erhöhen den Druck auf industrielle Wertschöpfungsketten.

Pharma, Chemie und Energie stehen vor drei Herausforderungen: massivem Kostendruck, zunehmender Regulatorik sowie der Notwendigkeit, ihre Resilienz zu stärken.(Bild:  GPT Image Editor / KI-generiert)
Pharma, Chemie und Energie stehen vor drei Herausforderungen: massivem Kostendruck, zunehmender Regulatorik sowie der Notwendigkeit, ihre Resilienz zu stärken.
(Bild: GPT Image Editor / KI-generiert)

Besonders betroffen sind die Schlüsselbranchen Pharma, Chemie und Energie. Sie sehen sich drei zentralen Herausforderungen gegenüber: massivem Kostendruck, einer weiter zunehmenden regulatorischen Verdichtung sowie der Notwendigkeit, ihre Resilienz zu stärken.

Regulierung als Treiber

Die regulatorische Dynamik hält auch 2026 unvermindert an – insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit. Energiewende und Green-Deal-Ziele erhöhen den Druck auf die Energiebranche, erneuerbare Alternativen zügig auszubauen. Diese Energiequellen sind jedoch volatiler als konventionelle Kraftwerke und stellen zusätzliche Anforderungen an die Netzwerkstabilität und Steuerung.