Recycling-Projekt Konsortium entwickelt Konzept für Matratzen-Recycling

Quelle: Covestro 2 min Lesedauer

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Das Projekt „Foam Recycling Ecosystem Evolution“ zielt darauf ab, Polyurethan-Weichschaum aus gebrauchten Matratzen effizient zu recyceln. Das französische Unternehmen Ecomaison und Covestro arbeiten gemeinsam an einer Recyclingtechnologie, die sowohl Polyol als auch die Vorstufe des Isocyanats TDI zurückgewinnt. Unterstützt werden sie von Secondly und Federal Eco Foam.

Matratzen im Kreislauf führen: Das ist das Ziel der Partner entlang der Wertschöpfungskette beim Projekt „Foam Recycling Ecosystem Evolution“/“Revolution im Ökosystem für Schaumstoffrecycling“, kurz Free.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Matratzen im Kreislauf führen: Das ist das Ziel der Partner entlang der Wertschöpfungskette beim Projekt „Foam Recycling Ecosystem Evolution“/“Revolution im Ökosystem für Schaumstoffrecycling“, kurz Free.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Materialeffizienz ist das zentrale Ziel bei der Schaffung eines neuen Materialkreislaufs für Polyurethan (PU)-Weichschaum aus gebrauchten Matratzen. Das französische Unternehmen Ecomaison hat sich dem Sammeln und Recyceln von Altmöbeln verschrieben und arbeitet seit einigen Jahren mit Covestro zusammen, um dessen chemische Recyclingtechnologie für diesen Zweck zu nutzen. Mit diesem fortschrittlichen Verfahren können beide ursprünglich verwendeten Rohstoffe zurückgewonnen werden – sowohl das Polyol als auch die Vorstufe des Isocyanats TDI.

Ziel der Partner ist es, die sortierten Polyurethanschäume durch die Kombination mechanischer und chemischer Technologien nach sorgfältiger Sortierung der Schaumsorten in Matratzenschneideanlagen so effizient wie möglich zu recyceln.

Neben Ecomaison und Covestro sind das französische Demontageunternehmen Secondly und Federal Eco Foam, ein belgischer Spezialist für das mechanische Recycling von Weichschaumstoffen, als Partner an dem Projekt mit einer geplanten Laufzeit von maximal 24 Monaten beteiligt. Das Projekt heißt Foam Recycling Ecosystem Evolution (Free), wird von Covestro koordiniert und von Ecomaison zur Hälfte finanziert.

Für das Konsortium liegt die Motivation im Mehrwert des Materials, das aus den verwendeten Schaumstoffen zurückgewonnen werden kann, und der Möglichkeit, in eine nachhaltigere Kreislaufwirtschaft einzusteigen. Die Partner wollen alle Möglichkeiten in einem zukunftsorientierten Schaumstoff-Recycling-Ökosystem ausloten und sind davon überzeugt, dass sich chemisches und mechanisches Recycling sinnvoll ergänzen werden. Als Spezialist für die Zerlegung und Sortierung ist Secondly daran interessiert, seine Sortierprozesse zu verbessern, um Recyclern eine bestimmte Schaumqualität liefern zu können.

Gleichzeitig will das Projekt eine Vorstellung davon liefern, wie der Markt für Schaumstoffrecycling in den kommenden Jahren aussehen könnte. Die Partner sind der Überzeugung, dass sich chemisches und mechanisches Recycling angesichts der unterschiedlichen Spezifikationen der Ausgangsmaterialien, die bereits bei der Demontage sortiert werden, gut ergänzen können. Um dem PU-Schaumstoff einen Mehrwert zu verleihen, plant das Konsortium alle Möglichkeiten in einem zukunftsorientierten Ökosystem des Schaumstoffrecyclings zu untersuchen.

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt beinhaltet die Schaumsortierung bei der Zerlegung sowie eine vergleichende Machbarkeitsstudie für zwei Recyclingverfahren für die sortierten Schaumstoffe unter Berücksichtigung der ökonomischen und ökologischen Wertschöpfung.

Vor einigen Jahren haben Covestro und seine Partner ein chemisches Recyclingverfahren entwickelt, das als einziges seiner Art in der Lage ist, beide Hauptrohstoffe für PU-Weichschäume in hoher Reinheit zurückzugewinnen. Zu diesem Zweck betreibt das Unternehmen auch eine Pilotanlage am Standort Leverkusen. Gemeinsam mit der Entsorgungswirtschaft will das Unternehmen das Verfahren bis zur industriellen Nutzung vorantreiben.

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