Filtertechnik Quarz-Sinterwerkstoff mit breitem Anwendungsspektrum

Redakteur: Azubi 653

„VitraPor“ heißt der auf Basis von amorphem Siliziumdioxid neu entwickelte Quarz-Sinterwerkstoff von Robu. Dieser verfügt über eine ganze Reihe besonderer physikalischer und chemischer

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„VitraPor“ heißt der auf Basis von amorphem Siliziumdioxid neu entwickelte Quarz-Sinterwerkstoff von Robu. Dieser verfügt über eine ganze Reihe besonderer physikalischer und chemischer Eigenschaften.

Das neue Sinterprodukt verfügt beispielsweise über eine hohe Beständigkeit gegen abrupte Temperaturwechsel, die vor allem aus der geringen spezifischen Ausdehnung von Quarz resultiert. Unterstützt wird diese Widerstandsfähigkeit durch die Porosität des Materials sowie die Resistenz gegenüber chemisch aggressiven Stoffen.

Einer für alles

Vor allem im Bereich der Filtertechnik und auf labortechnischem Gebiet mit Einsatzmöglichkeiten in der Medizin-, Chemie-, Bio- und Verfahrenstechnik, soll das neue Material herkömmliche Fasergewebe ersetzen. Während der Herstellung lassen sich mono- und mehrmodale Porendurchmesser anwendungsgerecht variieren. Die Porengröße lässt sich so sehr exakt einstellen.

Die Formgebung des Sintermaterials erlaubt zum einen mit dem Gießverfahren unterschiedliche Folienstärken von 1 bis 10 Millimeter Dicke bei der Herstellung zu realisieren. Zum anderen bietet die zweidimensionale Formgebung mit leistungsstarken CO?-Schneidlasern und einer Schnittbreite von 0,05 Millimeter viele Möglichkeiten der Gestaltung von Geometrie und Oberfläche bei Scheiben, Membranen und Mikroarrays.

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