Reinraumtechnik
Qualifizierung ist der Schlüssel: Expertenwissen für die Reinraumtechnik

Quelle: Pressemitteilung Messe Frankfurt 6 min Lesedauer

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Wer im Reinraum arbeitet, braucht hohe Qualifikationen, den hier lauern jede Menge Fehlerquellen. Auch die Planung hat es in sich. Eigentlich verwunderlich, das kein klar umrissenes Berufsfeld etwa zum „Reinraumtechniker“ existiert. Doch es gibt Aus- und Weiterbildungen.

Wer sein Personal oder sich selbst für Arbeiten im Reinraum qualifizieren will, sollte am 25./26.11 die Cleanzone in Frankfurt besuchen. (Bild:  Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jean-Luc Valentin)
Wer sein Personal oder sich selbst für Arbeiten im Reinraum qualifizieren will, sollte am 25./26.11 die Cleanzone in Frankfurt besuchen.
(Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jean-Luc Valentin)

Es ist heute viel von Fachkräftemangel die Rede. Im Reinraumbereich hat das noch einen ganz anderen Klang, denn hier gibt es weniger klar umrissene Tätigkeitsfelder wie „Monteur“ oder „Laborant“. Auf der anderen Seite bieten sich für Menschen mit der richtigen Grundhaltung und einem hohen Maß an Wissbegier und Lernfähigkeit enorme Chancen zur beruflichen Entwicklung. Die Reinraum-Messe Cleanzone am 25. und 26. September 2024 in Frankfurt am Main bringt die richtigen Leute zu einem lebendigen Austausch zusammen.

Ausbildung für mehr Kompetenz im Reinraum

Es gibt sie tatsächlich: gezielte Ausbildungen in Richtung Reinraumtechnik. So können Interessierte am Hermann-Rietschel-Institut der Technischen Universität Berlin in wichtigen Arbeitsfeldern Kompetenzen erwerben. Sie lernen zum Beispiel etwas über Aerosolphysik, Reinraumfilter, Messtechnik und Probenahme im Reinraum, über Strömungskonzepte, Druckhaltung, Regelung, Bau und Betrieb, über Reinigung, Personal, Kleidung und – ja auch dies! – Behaglichkeit im Reinraum, über Normen und Reinraumklassifizierung und über Energieeffizienz. Anteilig entfallen dabei 40 Prozent auf Fachkompetenz, 30 Prozent auf Methodenkompetenz, 20 Prozent auf Systemkompetenz und 10 Prozent auf Sozialkompetenz. So nimmt interdisziplinäres Denken einen erheblichen Raum ein.