Pumpenplatz auf der Hannover Messe 2014

Pumpen-Parade in Hannover – PROCESS präsentiert ausgewählte Highlights

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Robuste Drehkolbenpumpen für schwierige Bedingungen und Medien

In Bereichen mit beengten Platzverhältnissen oder für mobile Einsätze bietet sich die kompakte und robuste Tornado-Drehkolbenpumpe von Netzsch an. Dank ihres großen freien Kugeldurchgangs handhabt sie auch stückige Medien ohne Verstopfungsgefahr. Mit einer Förderleistung bis 1000 m³/h bewältigt die Pumpe beispielsweise selbst große Abwassermengen.

Beim Modell T2 gibt es auch die Möglichkeit den Motor oberhalb des Förderraums anzuflanschen, wodurch eine der kürzesten Pumpen auf dem Markt entsteht. Diese Bauform ist besonders geeignet, auch auf einem Transportanhänger (Tornado Mobil) oder einer Fahrvorrichtung montiert und mobil von Einsatzort zu Einsatzort verfahren zu werden.

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Der Riementrieb der T2 gewährleistet einen sehr ruhigen Lauf, einen ölfreien Betrieb und vermeidet einen Totalschaden, wie er bei konventionellen Synchronisationsgetrieben auftreten kann. Das Besondere des Riementriebs liegt im Doppelzahnriemen, der Kraftübertragung und Synchronisation der Kolben in einem ermöglicht.

Ausführung und Werkstoffauswahl der Drehkolbenpumpe können jeweils den Medieneigenschaften und Förderaufgaben angepasst werden. Auf diese Weise wird ein langer, verschleißarmer Betrieb sichergestellt. Darüber hinaus arbeiten die Pumpen drehrichtungsreversibel und in ihrem Fördervo-lumen proportional zur Drehzahl. Letzteres führt zu einer hohen Dosiergenauigkeit.

Die Tornado wurde mit Fokus auf eine unkomplizierte Wartung und Reinigung konstruiert. Beispielsweise lassen sich nach Lösen des Pumpendeckels die Drehkolben und der Gehäuseeinsatz einfach demontieren, da ein freier Zugriff auf den Pumpenraum von Flansch zu Flansch gewährleistet ist. Die Flansche der Rohrleitungen müssen dazu nicht gelöst werden. Die Befestigung der Kolben erfolgt außerhalb des Pumpenraums.

Magnetgekuppelte Kreiselpumpen auf dem Vormarsch

Nach der Anfangseuphorie in den 90ger Jahren und anschließender Stagnation erschließen sich magnetgekuppelte Kreiselpumpen zunehmend neue Anwendungsfelder. Üblicherweise werden Wellendurchführungen durch einfachwirkende Gleitringdichtungen abgedichtet, die eine funktionsbedingte Leckrate aufweisen. Diese ist in vielen Fällen weder erwünscht noch zulässig. Vor allem toxische, umweltgefährdende und explosive Förderflüssigkeiten benötigen hermetische Wellenabdichtungssysteme. Die Lösung wird in vielen Fällen eine Magnetkupplung sein.

Hierbei erfolgt die Kraftübertragung nicht mechanisch, sondern über ein Magnetfeld: der Außenmagnet sitzt auf der Motorwelle, der Innenrotor auf der Pumpenwelle. Ein Spalttopf trennt den Pumpeninnenraum von der Atmosphäre. Die Vorteile dieses Dichtungssystems sind absolute Leckagesicherheit, Verschleiß- und Wartungsfreiheit sowie eine hohe Betriebssicherheit. Insofern eignen sich die Magnetkupplungen nicht nur für kritische Medien – auch für Hochtemperaturanwendungen. Auch die Prozesspumpen von Edur sind jetzt neben anderen Dichtungssystemen mit Magnetkupplungen lieferbar. Aufgrund des Baukastensystems ergibt sich für den Pumpenbetreiber hinsichtlich der Pumpenkonfiguration ein Höchstmaß an Flexibilität:

  • anforderungsgerechte Dichtungssysteme,
  • wahlfreie Pumpenwerkstoffe von Grauguss bis zu Duplexstählen,
  • vielfältige Pumpenbauformen,
  • NPSH-Vorstufen und andere Ausbaumöglichkeiten.

Anforderungsgerechte Pumpenkonstruktionen verbessern auch das Betriebsverhalten in kritischen Anlagenzuständen. Zu beachten sind insbesondere gasende Flüssigkeiten, Überlast und Teillast, Trockenlauf sowie Kavitation. Individuell konfigurierte Edur-Prozesspumpen haben sich auch bei diesen Anforderungen bewährt.

Weiter geht's mit magnetgekuppelten Pumpen für Säuren, Laugen und andere kritische Flüssigmedien

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