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3. Schüttgutkongress Produktionsausfälle und Qualitätsprobleme beim Schüttgut-Handling vermeiden

Redakteur: Wolfgang Geisler

Fehler bei Lagerung und Transport von Schüttgütern können kostspielige Probleme nach sich ziehen, unter anderem Produktionsausfälle und Qualitätsprobleme. Ansätze, wie man diese vermeiden kann, präsentiert der 3. Schüttgutkongress am 3. November in Dortmund.

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Dortmund – Transport/Förderung und Lagerung von Schüttgütern nehmen in der heutigen industriellen Produktion einen immer größeren Raum ein: Das liegt zum einen an der geologischen Verteilung der Rohstoffe, die aus immer größeren Entfernungen herangeschafft werden müssen, zum anderen aber auch in der zunehmenden Spezialisierung und Individualisierung von Produkten und Produktionsprozessen. So werden z.B. in der Kunststoffindustrie aus einigen wenigen Grundprodukten, die sich in der kontinuierlichen Produktion kostengünstig herstellen lassen, von verschiedenen Weiterverarbeitern die unterschiedlichsten Zwischen- und Endprodukte hergestellt. Dazu werden die Grundmaterialien mit Farbstoffen, Weichmachern, Konditionierern usw. vermahlen, gemischt und neu agglomeriert. Ähnliche Prozessstufen werden in auch vielen anderen Industriebreichen durchlaufen.

Vor und nach solchen Prozessstufen ist immer wieder ein Weitertransport und eine Zwischen-Lagerung sowie eine Dosierung erforderlich, um die entsprechenden Rezepturen herzustellen. Häufig wird diesen „Allerweltstufen“ nicht die nötige Aufmerksamkeit zu Teil, was sich dann in Produktionsstörungen und Qualitätseinbußen bemerkbar macht.

Diesen oftmals leider vernachlässigten Prozessen widmet die Fachzeitschrift Schüttgut (Vogel Business Media) daher ihren am 3. November 2009 in Dortmund stattfindenden 3. Schüttgutkongress. Eröffnet wird er mit einer Keynote zu Innovationen und Trends in der Schüttgutförderung, die von Jun.-Prof. Andre Katterfeld vorgestellt wird. Anschließend werden in drei Beiträgen die Zusammenhänge und gegenseitigen Einflußnahmen zwischen Silo und Schüttgut sowie die darauf abzustimmenden Maßnahmen präsentiert.

Den Nachmittag leitet dann ein Vortrag ein, der sich mit dem den Problemen „danach“ befasst, wenn nämlich etwas nicht richtig gelaufen ist: Der Vortrag „Schiedsgutachten und Mediation“ soll Möglichkeiten zur außergerichtlichen Lösung technisch-wirtschaftlicher Konflikte aufzeigen. In den dann folgenden Vorträgen werden Problemgebiete rund um die pneumatische Förderung von Schüttgütern, die Filterung der aus einem Silo entweichenden Atmosphäre und die Auswahl kontinuierlicher Füllstandsmessungen präsentiert.

Viele der mit Schüttgütern Beschäftigten haben schon mit Problemen in diesen Feldern arbeiten müssen. Für sie und alle anderen, die sich mit der Materie beschäftigen müssen, gibt der Kongress die Möglichkeit, neueste Erkenntnisse aus ihrem Gebiet zu erfahren und Kontakte mit bekannten Spezialisten auf dem Gebiet anzuknüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Hier geht’s zur Anmeldung!

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