Grüner Wasserstoff BASF installiert Stacks für die Wasserstoff-Elektrolyse

Quelle: BASF 1 min Lesedauer

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Am Hauptstandort von BASF in Ludwigshafen nimmt der Elektrolyseur langsam Form an. Mit der Anlieferung der sogenannten Stacks rückt die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff damit einen entscheidenden Schritt näher.

Die letzten Zentimeter sind Handarbeit: Monteure verbinden die einzelnen Elektrolyseur-Module miteinander. Bei Fertigstellung werden insgesamt 72 „Stacks“ eine Kapazität von 54 Megawatt haben.(Bild:  BASF)
Die letzten Zentimeter sind Handarbeit: Monteure verbinden die einzelnen Elektrolyseur-Module miteinander. Bei Fertigstellung werden insgesamt 72 „Stacks“ eine Kapazität von 54 Megawatt haben.
(Bild: BASF)

Fast täglich erreichen derzeit neue Stacks die Baustelle von BASF in Ludwigshafen. Diese Module sind die Kernstücke des Elektrolyseurs, den BASF dort errichtet. Die ersten der Module wurden bereits in der Anlage verbaut. Produziert von Siemens Energy, findet in den Stacks später der eigentliche Elektrolysevorgang statt, bei dem die Wassermoleküle in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten werden.

Das Besondere: Da der dafür eingesetzte Strom aus erneuerbaren Quellen stammt, können mit dem produzierten klimafreundlichen Wasserstoff Produkte mit niedrigem CO2-Fußabdruck hergestellt werden.

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Insgesamt 72 Stacks wird der Elektrolyseur bei Fertigstellung umfassen mit einem installierten Leistungsbedarf von 54 Megawatt. Die einzelnen Module sind unter anderem über Wasser- und Gasrohre mit weiteren Komponenten wie Wärmetauschern, Gasseparatoren und Gleichrichtern verbunden. Bei Fertigstellung wird die Anlage eine Kapazität von bis zu 8000 Tonnen Wasserstoff jährlich haben und die Treibhausgasemissionen am Standort um jährlich bis zu 72.000 Tonnen senken.

Der Einbau der Kernmodule ist einer der zentralen Schritte auf dem Weg zur Inbetriebnahme des Elektrolyseurs. Daneben werden in den kommenden Monaten unter anderem Hochspannungstransformatoren verbaut, die Anlage über Rohrbrücken an die Infrastruktur angeschlossen und mit dem Wasserstoff-Verbundnetz am Standort verknüpft. Geplant ist, dass die Anlage in der ersten Jahreshälfte 2025 in Betrieb geht.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt das Projekt in Kooperation mit dem Land Rheinland-Pfalz mit bis zu 124,3 Millionen Euro – bis zu 37,3 Millionen Euro finanziert davon die Landesregierung.

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