PROCESS Webcast ProcessNet: Exklusiv-Interview mit Achim Noack, Geschäftsführer Bayer Technology Services

Redakteur: Jon Augestad

Achim Noack von Bayer Technolgy Services antwortet auf Fragen von PROCESS nach der neuen Bedeutung der Katalyse und seinen Hoffnungen zur neuen ProcessNet Plattform.

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Aachen - Achim Noack, Geschäftsführer von Bayer Technology Services und Vorsitzender der VDi Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieuwesen, erkärte, dass das Thema Katalyse in den letzten Jahren ein eher ruhiges Dasein geführt habe und jetzt aber wieder deutlich gewonnen hat.

Die Wettbewerbsfähigkeit großer Verfahren, so Noack, hängt unmittelbar davon ab, wie teuer ein Katalysator arbeitet. Eine größere Menge an Kompetenzen sind daher bei Bayer gebündelt zum Thema Katalyse zusammengefasst. Das verfolgte Ziel ist ein entsprechender Technologievorsprung.

Die Kunden auf der anderen Seite sollen dahingehend bedient werden, dass ihre Verfahren einerseits wettbewerbsfähiger werden. Andererseits wird auch die Schonung von Ressourcen verlangt, beispielsweise bei Commodity-Molekülen.

Nach Auffassung von Noack sollte ProcessNet wirklich von allen Beteiligten angenommen werden, die hohe Zahl der Teilnehmer sei daher äußerst erfreulich. Ein Brückenschlag zwischen Ingenieuren und Chemikern sei erreicht worden und positiv sei auch, dass es nur noch eine gemeinsame Jahrestagung gäbe.

Der Netzwerk Gedanke sei dabei sehr konstruktiv. Die Kollegen stammten aus den verschiedensten Unternehmen, der Universität, Gremien und Vereinen: Die Aufgabenstellungen der Industrie seien so komplex geworden, dass man sie alleine nicht mehr lösen kann. Es müsse daher ständig nach Kooperationspartnern gesucht werden. Entsprechend der jeweiligen Anforderung sollen die Kompetenzen zusammengestellt werden, die zur Lösung führen. Genau aus diesm Grund geht es ProcessNet darum, daszustellen, was die jeweils anderen können.

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