Anlagenkonfigurator Planungstool für Hand-Eloxal-Anlage

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Decker Anlagenbau stellt eine Planungssoftware zur Verfügung, mit der Kunden online eine Kompakt-Eloxal-Anlage nach Wunsch konfigurieren können. Mit wenigen Mausklicks erhält der Kunde für das Modell Lynx ein Anlagendesign und eine unverbindliche Preisauskunft.

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Mit der Hand-Eloxal-Anlage Lynx können Aluminiumbauteilhersteller ihre Rohteile im eigenen Unternehmen selbst veredeln.
Mit der Hand-Eloxal-Anlage Lynx können Aluminiumbauteilhersteller ihre Rohteile im eigenen Unternehmen selbst veredeln.
(Bild: Decker)

Für die Kompakt-Eloxal-Anlage Lynx von Decker gibt es jetzt ein Planungstool, mit dem Betreiber das System online konfigurieren können. Die Software arbeitet mit Symbolen für verschiedene Bäder, die per Drag & Drop auf einer Stellfläche positioniert werden.

Sowohl die Preise der einzelnen Prozesselemente als auch die Gesamtsumme der kompletten Anlage sind auf der Oberfläche abrufbar und werden während des Planungsprozesses permanent aktualisiert. Kaufinteressierte haben damit schon vom ersten Angebotsentwurf an die Kosten im Blick und können wichtige Parameter wie eigenes Platzangebot oder benötigte Anlagenperipherien direkt einfließen lassen.

Anlage zum Veredeln von Aluminium

Mit der Anlagen können Aluminiumbauteilhersteller ihre Rohteile selbst veredeln. Sie kann für alle Arbeitsgänge nach der mechanischen Bearbeitung der Bauteile eingesetzt werden: Eloxieren, Entfetten, Beizen, Dekapieren, Färben und Verdichten. Um die Werkstücke beim Eloxieren möglichst gleichmäßig dem Stromfluss in den verschiedenen Bädern auszusetzen, werden sie an Aluminium- oder Titanträgern befestigt und daran hängend in einem 50 bis 60 ºC heißen Reinigungsbad entfettet.

Dann folgt das Beizen in einer Natriumhydroxid-Lösung, um die natürliche Oxidschicht des Aluminiums zu entfernen und das Material auf das anschließende Anodisieren vorzubereiten. Dieser eigentliche Eloxier-Vorgang wird mittels GS-Verfahren in einer Schwefelsäurelösung erreicht. Danach kann das Werkstück in der Lynx-Anlage noch von Säureresten freigespült und eingefärbt werden. Schließlich werden in einem über 96 ºC-heißen Bad die noch offenen Poren des Werkstücks verschlossen und versiegelt.

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