Verpackung von Vials Pharmazeutische Line Clearance neu gedacht

Quelle: Pressemitteilung Schubert-Pharma 2 min Lesedauer

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Eine neue Maschine zur Verpackung von Vials hat Schubert Pharma entwickelt. Line Clearance hat der Verpackungsexperte von Anfang an bei der Entwicklung mit berücksichtigt.

Auf der neuen Verpackungsmaschine können ein, drei, fünf oder zehn Vials in Kartonschachteln verpackt werden. Hier das Format mit den fünf Vials liegend im Gefache der Schachtel. (Bild:  Gerhard Schubert GmbH)
Auf der neuen Verpackungsmaschine können ein, drei, fünf oder zehn Vials in Kartonschachteln verpackt werden. Hier das Format mit den fünf Vials liegend im Gefache der Schachtel.
(Bild: Gerhard Schubert GmbH)

Zum ersten Mal hat Verpackungsexperte Schubert Pharma auf der Achema 2024 seine neue Maschine zur Verpackung von Vials präsentiert. Hintergrund für die Entwicklung der neuen Anlage war der Wunsch, Herstellern zu ermöglichen, die Line Clearance noch besser einzuhalten. Klaus Dierolf, Gruppenleiter Pharma Projektmanagement erklärt: „Unter der Line Clearance versteht man im Grunde die Sicherstellung eines aufgeräumten Arbeitsbereiches, um Verwechslungen und Vermischungen von Produkten zu vermeiden. Konkret bedeutet das, dass Pharmazeuten nach der Verpackung einer Charge eine Line Clearance durchführen müssen, um zu gewährleisten, dass alle Produkte aus der Maschine geräumt wurden, bevor eine neue Charge gestartet wird. Damit werden Vermischungen vermieden.“

Durch die offene Bauweise der Top-Loading-Maschinen von Schubert-Pharma bestand bislang theoretisch die Möglichkeit, dass Produkte während des Verpackungsprozesses in den Unterbau der Maschine geraten könnten. Diese Lücke wollte Schubert-Pharma schließen und realisierte eine Tischbauweise in den TLM-Maschinen. Karin Kleinbach führt weiter aus: „Die Erfüllung der Line Clearance haben wir mit unserer neuen Vial-Maschine pharmazeutisch gerechter und bedienerfreundlich gestaltet. Außerdem profitieren Hersteller von einer Zeitersparnis bei der Chargenumstellung und einem höheren Maß an Sicherheit.“

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Vial-Maschine für verschiedene Formate

Auf der neuen Verpackungsmaschine können ein, drei, fünf oder zehn Vials verpackt werden – jeweils liegend oder stehend in das Gefache des Kartons. Auf der Achema wurde die Verpackung von fünf Vials in Kartons demonstriert. Dabei werden diese der Anlage über einen Drehteller zugeführt. Parallel werden die 5ct-Kartons zweibahnig aufgerichtet und auf ein Transmodul, dem Transportroboter von Schubert, platziert. Im Anschluss wird das Gefache für den 5ct-Karton aufgerichtet und in den Karton geklebt. Ein Pick-and-Place-Roboter nimmt die auf dem Einlaufband ankommenden Vials auf und gruppiert sie auf dem Transmodul stehend vor. Während dieses Verpackungsschrittes findet durch die Einzelpicks des Roboters kein Glas-zu-Glas-Kontakt statt, so dass alles sicher für den Pharmazeuten verpackt wird. Danach erfolgt mit einem F2-Roboter die Beladung der 5er-Formation an vorgruppierten Vials in Kartons. Ein Werkzeug kippt die noch stehenden Vials in eine liegende Position. Zum Schluss werden die Booklets 2-bahnig dem Magazin zugeführt, entstapelt und nach erfolgter Code-Kontrolle in Kartons beladen. Die beleimten Kartons werden verschlossen und auf das Auslaufband gesetzt.

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