Rohstoffpartnerschaft in der Chemieproduktion Bioökonomie: Afyren und Südzucker verlängern Zusammenarbeit

Quelle: Afyren 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Eine bestehende Partnerschaft im Bereich Bioökonomie wird fortgesetzt: Ziel der Zusammenarbeit zwischen Afyren und Südzucker ist der weitere Ausbau einer europäischen Wertschöpfungskette für biobasierte Chemikalien auf Grundlage landwirtschaftlicher Nebenprodukte.

Die erste industrielle Anlage des Unternehmens, Afyren Neoxy, ein Joint Venture mit dem SPI-Fonds von Bpifrance, befindet sich in der Region Grand-Est in Frankreich.(Bild:  JP Malartre/ Afyren)
Die erste industrielle Anlage des Unternehmens, Afyren Neoxy, ein Joint Venture mit dem SPI-Fonds von Bpifrance, befindet sich in der Region Grand-Est in Frankreich.
(Bild: JP Malartre/ Afyren)

Das französische Greentech-Unternehmen Afyren und die deutsche Südzucker AG setzen ihre seit fünf Jahren bestehende Zusammenarbeit im Bereich Bioökonomie fort. Ziel der Partnerschaft ist es, durch die Entwicklung kohlenstoffarmer, biobasierter Produkte zur Transformation Europas hin zu einer zirkulären und nachhaltigen Wirtschaft beizutragen. Die beiden Unternehmen planen, ihre gemeinsame Wertschöpfungskette für biobasierte Chemikalien in Europa weiter auszubauen.

Die Partnerschaft, die einen zentralen Bestandteil der EU-Initiative After-Biochem unter Leitung von Afyren bildet, wurde 2021 in einem mehrjährigen Vertrag bekräftigt. Im Rahmen der Vereinbarung liefert Südzucker nicht für den Verzehr bestimmte landwirtschaftliche Nebenprodukte aus der Zuckerproduktion als Ausgangsstoff für Afyrens erste Produktionsanlage Afyren Neoxy, die eine Familie von sieben zu 100 % biobasierten Carbonsäuren herstellt, was die Versorgungssicherheit auf lokaler Ebene sicherstellt. In den vergangenen Jahren bauten die beiden Partner eine einzigartige langfristige Rohstoffpartnerschaft auf und schufen eine neue Wertschöpfungskette in Europa.

„Unsere Partnerschaft mit Südzucker, Europas führendem Zuckerproduzenten, hat entscheidend dazu beigetragen, einen langfristigen, wettbewerbsfähigen Zugang zu wichtigen Rohstoffen zu sichern und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten,“ sagte Nicolas Sordet, Chief Executive Officer von Afyren. „Gemeinsam haben wir im Rahmen des After-Biochem-Projekts ein Kreislaufwirtschaftsmodell aufgebaut, neue biobasierte Wertschöpfungsketten geschaffen und zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten erschlossen, um Umweltschäden zu verringern, die CO2-Bilanz zu verbessern und nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken zu fördern.“

Ein wichtiger Aspekt dieser Partnerschaft ist die räumliche Nähe von Afyren Neoxy und Südzucker. Letztere verfügt über Tausende Hektar Land in unmittelbarer Nähe der Vorzeige-Bioraffinerie in Carling-Saint-Avold an der deutsch-französischen Grenze, sodass die Versorgung mit lokalen biobasierten Rohstoffen gewährleistet ist.

„Durch die Zusammenarbeit mit Afyren können wir dazu beitragen, Nebenprodukte aus Zuckerrüben zu hochwertigen Chemikalien aufzuwerten und so die Abhängigkeit von Erdölderivaten verringern,“ erklärte Marcus Reuter, Head of Co Products bei Südzucker.

Das im Mai 2020 ins Leben gerufene Projekt After-Biochem brachte mit Afyren Neoxy die erste Bioraffinerie ihrer Art hervor, ein Vorzeigeprojekt zur Umwandlung landwirtschaftlicher Nebenprodukte in natürliche, hochwertige Moleküle, die in einer Vielzahl an Branchen zum Einsatz kommen: Geruchs- und Aromastoffe, Körperpflege, Lebens- und Futtermittel, Pharmazeutika und Industriechemikalien. Finanziert mit 33 Millionen Euro aus dem Horizon 2020-Programm der EU und dem Gemeinsamen Unternehmen für biobasierte Industriezweige, das inzwischen als Gemeinsames Unternehmen für ein kreislauforientiertes biobasiertes Europa firmiert, vereint das Konsortium Partner aus Frankreich, Deutschland, Belgien, der Schweiz und den Niederlanden – darunter Afyren und Südzucker.

(ID:50412579)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung