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Anlagenkennzeichnung und -dokumentation

Papierlos auf dem Weg zu Maintenance 4.0

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Normgerechte Markierung bei K+S

Auf saubere, einheitliche Markierungen zielte auch K+S in Wunstorf bei Hannover ab. Das betriebseigene Kraftwerk war über Jahrzehnte immer wieder erweitert und modernisiert worden. Christian Berghausen, Leiter Kraftwerksbetrieb, beschreibt das mit den wechselnden Anlagenerrichtern verbundene Mischsystem: „Anlagenkennzeichnung und -dokumentation waren nicht aus einem Guss und daher schwer nachvollziehbar.“

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Berghausen entschied sich für eine normgerechte, systematische Kennzeichnung gemäß des Kraftwerk-Kennzeichensystems KKS. Nach diversen Vorarbeiten und der Digitalisierung der Bestandpläne erstellte Phoenix Contact schließlich 4800 Anlagenkennzeichnungsschilder mit der Normbeschriftung plus QR-Codes, die das Auffinden der Dokumentation für jedes Betriebsmittel unterstützen. Auf hohe Druckqualität achtet auch die RWE AG, die bei den verfahrenstechnischen Kennzeichnungsschildern neben dem KKS-Schlüssel und einem Kurztext Barcodes verwendet. Diese können im Rahmen der Instandhaltung für Schadensmeldungen genutzt werden.

RFID-Transponder als Basis für digitale Unterstützer

Wer wie K+S oder RWE die Markierungen in seiner Anlage optimieren will, sollte darüber nachdenken, ob nicht ein RFID-System als Unterstützung zukunftsweisend sein könnte. Phoenix Contact hat bereits einige Betriebe mit RFID-Markierungen als Komplettdienstleistung ausgestattet. „Dabei haben wir gesehen“, so Stephan Sagebiel, „in welchem schlechten Zustand sich mancher namhafte Betrieb befindet. Bei vielen führt kein Weg daran vorbei: Man muss Geld in die Hand nehmen, um die Situation zu verbessern.“

Eindeutig lesbare RFID-HF- oder -UHF-Transponder, integriert im Markierungs- oder Installationsmaterial, sind eine Investition, die nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern zugleich den Weg zu fortschrittlicheren Instandhaltungsmethoden ebnen kann. So wie etwa die Nutzung einer Maintenance-Software auf Tablets. Diese leitet den Instandhalter besser als jeder Papier-Laufzettel zu allen planmäßig zu kontrollierenden Komponenten. Zudem erleichtert sie die Dokumentation des Kontrollrundgangs. Der Mitarbeiter kann durchgeführte Wartungsprozeduren online sofort bestätigen.

„Gute Prozesse zur Überprüfung sämtlicher für Sicherheit und Verfügbarkeit relevanten Betriebsmittel haben eigentlich alle Unternehmen, die strukturiert arbeiten, etabliert“, bestätigt Sagebiel und schränkt ein: „Aber sie leben es sehr unterschiedlich.“ Wird auf Papier dokumentiert, wird schnell mal eben abgehakt, ohne dass die zu kontrollierende Notdusche wirklich betätigt wurde. Und bei der anschließenden Übertragung ins Maintenance-System passieren ebenfalls Fehler. Auf jeden Fall kostet der zusätzliche Arbeitsschritt Zeit. Eine Maintenance-Applikation auf dem Tablet vereinfacht die Arbeit deutlich und führt damit zu besseren Ergebnissen der Instandhalter, was wiederum die Anlagenverfügbarkeit erhöht.

Die passende Funktechnologie plus Security-Know-how

Voraussetzung dafür ist ein Funknetzwerk, das die Tablets jederzeit an das übergeordnete MES anbindet. Ähnlich wie bei Markierungen und RFID liefert Phoenix Contact hierzu mit Hardware und Dienstleistungen die Grundlage, sofern ein Betrieb nicht ohnehin schon darüber verfügt. Sollen Wartungsprozesse mit industrietauglichen Office-Geräten unterstützt werden, ist ein WLAN-Netzwerk geeignet. Sagebiel sagt: „Inzwischen haben bereits zahlreiche Chemiebetriebe bis hin zu großen Raffinerien flächendeckend WLAN-Hotspots installiert.“

Aber auch für kleinere Betriebe, in denen die Automatisierungsabteilung ebenso für die Wireless-Kommunikation in der Produktion zuständig ist, bietet Phoenix Contact die geeignete Funkinfrastruktur – von der Auslegung bis hin zur Montage sowie dem jeweiligen IT-Security-Konzept. Je nach Wunsch und Anforderung der Anwender kommt die passende Funktechnologie zum Einsatz, angefangen bei WLAN über GSM, 3G und 4G, Bluetooth etc. bis hin zu WirelessHart oder der eigenen proprietären Lösung Trusted Wireless.

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