Recycling kritischer Rohstoffe
Neues Verfahren für die Rückgewinnung seltener Metalle aus Elektroschrott

Ein Gastbeitrag von Iondrive 3 min Lesedauer

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Das Recycling kritischer Rohstoffe aus Europas wachsendem Elektroschrott gewinnt zunehmend an Bedeutung. Geräte enthalten wertvolle Metalle wie Lithium und Platin, deren Rückgewinnung ökonomisch und ökologisch notwendig ist. Das australische Greentech-Unternehmen Iondrive entwickelt eine umweltfreundliche, tief eutektische Lösungsmitteltechnologie, die seltene Metalle aus Elektroschrott und Batterien ohne den Einsatz giftiger Chemikalien zurückgewinnt.

Mithilfe der neu entwickelten Lösungsmitteltechnologie lassen sich seltene Metalle aus Elektroschrott und Batterien ohne den Einsatz giftiger Chemikalien zurückgewinnen.(Bild:  Victoria Berekmeri)
Mithilfe der neu entwickelten Lösungsmitteltechnologie lassen sich seltene Metalle aus Elektroschrott und Batterien ohne den Einsatz giftiger Chemikalien zurückgewinnen.
(Bild: Victoria Berekmeri)

Im Jahr 2022 wurden in Europa rund 10,7 Millionen Tonnen Elektroschrott erzeugt. Das entspricht etwa 20 Kilogramm pro Person. Diese Zahlen gehen aus einer aktuellen Studie der von der EU gegründeten E-Schrott-Initiative FutuRaM hervor. Das Problem: Die Millionen ausgemusterten Mobiltelefone, Laptops, Server, Kabel, Haushaltsgeräte, Elektrobatterien und andere Elektroprodukte enthalten jährlich etwa eine Million Tonnen kritischer Rohstoffe, wie aus dem Report hervorgeht. Das entspricht dem Gewicht von 50.000 Standard-Containern mit jeweils 20 Tonnen – genug, um eine Linie von Paris bis Zürich zu bilden.

Kritische Rohstoffe (engl. Critical Raw Materials, CRM) sind Metalle und Mineralien, die von hoher wirtschaftlicher Bedeutung sind und ein hohes Versorgungsrisiko aufweisen. Beispiele sind Lithium, das für Batterien benötigt wird, sowie andere Metalle und Mineralien wie Platin, Iridium oder Rhodium. Sie sind für Technologie, erneuerbare Energien und digitale Anwendungen unerlässlich.

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