Produktivitäts-Ranking Chemie und Pharma Neues Ranking – die produktivsten Chemie- und Pharmaunternehmen Deutschlands

Redakteur: Marion Henig

Welche deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen sind gemessen an ihrem Umsatz im Verhältnis zur Mitarbeiterzahl am produktivsten? Und welche Umstände beeinflussen die Produktivität? Eine neue Studie gibt Antworten.

Anbieter zum Thema

Eine Studie des Personalmanagement-Dienstleisters Profiles betrachtet das Verhältnis des Unternehmensumsatzes zur Anzahl der Vollzeitmitarbeiter als Maß für Produktivität. (Bild: Archiv)
Eine Studie des Personalmanagement-Dienstleisters Profiles betrachtet das Verhältnis des Unternehmensumsatzes zur Anzahl der Vollzeitmitarbeiter als Maß für Produktivität. (Bild: Archiv)

Frankfurt – Das mitteldeutsche Chemiedreieck Halle/Leipzig und die Rhein-Main Region sind Deutschlands produktivste Standorte der Chemieindustrie. Dort ansässige Firmen wie Dow Chemical, Celanese und Sanofi-Aventis Deutschland erreichten 2009 als produktivste Unternehmen das beste Verhältnis zwischen ihrem Umsatz und der Zahl der Vollzeitmitarbeiter. Dies ergab eine Studie von Profiles International, einem Personalmanagement-Dienstleister im Bereich Profiling-Instrumente. Auf den weiteren Plätzen folgen Cognis, Solvay, Lanxess und BASF. Hier die produktivsten Firmen im Überblick:

Kunststoffe und Chemikalien

  • Dow Gruppe Deutschland: 762.618 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Solvay GmbH: 414.598 Umsatz pro Mitarbeiter
  • BASF S.E.: 349.718 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Evonik Industries AG: 338.047 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Fuchs Petrolub AG: 337.758 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Altana AG: 246.753 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Linde AG: 234.879 Umsatz pro Mitarbeiter

Spezialchemie

  • Celanese GmbH: 654.305 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Cognis GmbH: 463.747 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Lanxess AG: 352.699 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Bayer Crop Science AG: 348.128 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Degussa GmbH: 335.700 Umsatz pro Mitarbeiter

Pharmazie

  • Sanofi-Aventis Deutschland GmbH: 458.090 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Novartis Deutschland GmbH: 451.190 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Evonik Röhm GmbH: 392.857 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Pfizer Pharma GmbH: 368.421 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Roche Deutschland Holding GmbH: 359.462 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Ratiopharm GmbH: 353.478 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Boehringer Ingelheim: 306.279 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Bayer Health Care AG: 299.401 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Bayer AG: 287.528 Umsatz pro Mitarbeiter
  • Merck KGaA: 235.134 Umsatz pro Mitarbeiter

10 Schlüsselmerkmale für hohe Produktivität

Die Studie wurde von Profiles International in Deutschland erstmals durchgeführt. „Wir wollen dazu beitragen, ein besseres Verständnis von den verschiedenen Einflussfaktoren zu gewinnen, die eine hohe Produktivität der Mitarbeiter in den jeweiligen Unternehmen begünstigen“, erläutert Nilgün Aygen, Geschäftsführerin von Profiles in Deutschland. So hat das Unternehmen aus den Ergebnissen der branchenübergreifenden Gesamtstudie zehn Schlüsselmerkmale für hohe Produktivität abgeleitet:

Personenbezogene Merkmale:

  • Starke Unternehmenskultur
  • Gutes Management
  • Effizienter Personaleinsatz
  • Hohe individuelle Leistungsfähigkeit
  • Förderung von Innovation

Unternehmensmerkmale:

  • Technologische Entwicklung
  • Finanzielle Ausstattung
  • Branchenerfahrung
  • Wirksamkeit der Vertriebskanäle
  • Status des Marketings und der Marke

(ID:24592000)