Faltenbalgventil Neues Faltenbalgventil bietet mehr Sicherheit durch mehr Leistung

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Vorhang auf: Ari-Armaturen präsentiert auf der Achema das neue Faltenbalg-Ventil „Faba“. Die Weiterentwicklung des seit mehr als 40 Jahren erfolgreichen Ventils sei nun noch leistungsfähiger, verrät der Hersteller vorab.

Anbieter zum Thema

Die neue Ventil-Generation zeichnet sich durch eine optimale Schließfunktion aus. Erreicht wird dies z.B. durch die konische Form des Kantensitzes, durch die jetzt eventuelle Ablagerungen vom Sitz geschnitten werden („Cut-Effekt“). Eine wichtige Voraussetzung ist auch die metallische Kegel-Sitz-Ausführung (konischer Kegel aus gehärtetem Edelstahl), durch die zugleich ein erhöhter Sitzdruck und höhere Standzeiten erreicht werden. Auch die Feingewinde-Spindel ist elementarer Bestandteil der neuen „100%dicht-Technologie“. Drei Versionen in insgesamt mehr als 17 000 Varianten bieten dem Anwender Flexibilität.

Faba-Plus für alle Standardsituationen

Das neue Bügeldeckel-Design macht diese Version widerstandsfähiger gegen Druckstöße. Optimiert wurde auch das Handling, u.a. durch das ergonomische Design des neuen Handrads, die Gewichtsreduzierung und die leichte Montage des Endschalters ohne Lösen der Deckelschrauben. Zudem ist Faba-plus vielseitiger, denn durch den losen Kegel ist auch die Zusatzfunktion des Ventils als absperrbares Rückschlag-Ventil nutzbar. Durch die Rückstellfeder ist es jetzt in allen Einbaulagen einsetzbar. Die „Plus“-Version ist in Grauguss, Sphäroguss, Stahlguss, Schmiedestahl und Edelstahl verfügbar, in den Druckstufen PN 16 bis PN 40, in ANSI 150 und 300.

Faba-Supra i für Industrieanwendungen

Für anspruchsvolle Industrieanwendungen eignet sich die Supra i-Variante. Sie zeichnet sich durch einen verstärkten Faltenbalg aus (10 000 Lastspiele), der am Gehäuseoberteil angeschweißt ist. Das macht ihn noch funktionssicherer. Ein Balgschutz sichert ihn zusätzlich gegen Druckschläge. Zudem ermöglicht die stabile Spindelführung den Einsatz bei höheren Differenzdrücken. Zuverlässig dicht ist diese Version auch durch die doppelte Dichtungs-Kammerung, den geschweißten Sitz und die doppelte Sekundär-Dichtung (Spindelrückdichtung sowie Sicherheits-Stopfbuchse mit Brille). Durch die wählbare ein- oder zweiteilige Spindel, z.B. für die Nachrüstung durch einen Antrieb, ist dieses Ventil noch variabler einsetzbar. Die Supra i-Version ist in Stahlguss, Edelstahl und Schmiedestahl verfügbar, in den Druckstufen PN 16-40, in ANSI 150 und 300.

Faba-Supra C für die Chemie:

Speziell für die Chemie konzipiert ist Supra C. Wichtigstes Charakteristikum ist der am Gehäuseoberteil angeschweißte, umspülte verstärkte Faltenbalg (10 000 Lastspiele), der Einsatz in Produktleitungen ermöglicht. Wie die Supra i-Version ist auch Supra C durch die wählbare ein- oder zweiteilige Spindel noch variabler einsetzbar. Darüber hinaus ist diese Version noch funktionssicherer durch die zusätzliche Führung der Spindel über den Laternenkegel. So sind höhere Differenzdrücke möglich. Supra C gibt es in Stahlguss, Edelstahl und Schmiedestahl, in den Druckstufen PN 16 bis PN 40 sowie in ANSI 150 und 300.

?ACHEMA?Halle 8.0, Stand U25-U29

(ID:291273)