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Achema-Rückblick: Pumpen

Neues aus der analogen und digitalen Pumpen-Welt

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Hier passen sich Pumpen flexibel an

Die Chemieproduktion der Zukunft muss flexibler werden – gefragt sind deshalb modulare Anlagen, die aus Plug-and-Play-Komponenten nach Bedarf auf unterschiedliche Prozesse, Produktionsvolumina oder Standorte angepasst werden können. Das bedeutet mit Blick auf die hier arbeitende Industriepumpe: Sie sollte möglichst unterschiedliche Fördervolumina und Förderdrücke abdecken. Flexibel skalierbare Pumpen-Baureihen sind gefragt.

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Als Erweiterung des Lieferprogramms für die chemische und petrochemische Industrie sowie diverse andere Anwendungen hat KSB die Baureihe Estigia entwickelt: Eine Niederdruck-Behälterpumpe, die für eine vertikale Nassaufstellung in geschlossenen, unter atmosphärischem Druck stehenden Behältern entwickelt wurde. Die Einbautiefe ist in diversen Längenabstufungen zwischen minimal 852 mm bis maximal 6402 mm Länge erhältlich.

Für jede Baugröße stehen drei Druckrohrdurchmesser zur Verfügung, sodass die Druckverluste durchflussabhängig minimiert werden. Dank der vertikalen Bauform haben die Pumpen nur einen geringen Platzbedarf. Als Werkstoffausführungen sind Gusseisen, Edelstahl und Duplexstahl verfügbar. Die Temperatur des Fördermediums kann je nach Ausführung zwischen -30 °C und +100 °C liegen. Als Antriebe kommen geregelte und ungeregelte Elektromotoren mit und ohne Atex-Zulassung zum Einsatz.

Grundfos hat sein bereits sehr umfangreiches Angebot an Hochdruckkreiselpumpen der Baureihe CR überarbeitet und nach oben erweitert: Die neuen XL-Ausführungen bieten einen maximalen Förderstrom bis 240 m3/h (Nenndruck: PN 40). Verglichen mit dem Marktstandard seien die XL-Ausführungen um fünf bis zehn Prozentpunkte effizienter, betont der Anbieter.

Mit 13 Baugrößen, vier Werkstoffausführungen (Gusseisen, zwei korrosionsbeständige Edelstahlsorten, Titan) und einer Reihe unterschiedlicher Anschluss- und Ausstattungsvarianten steht dem Betreiber ein breites Pumpenprogramm zur Verfügung. Den Möglichkeiten der Individualisierung (Customizing) sind hier kaum Grenzen gesetzt. Das modulare Design macht ein weitergehendes Customizing möglich. Konkret bedeutet dies, die Pumpen individuell auf Wunsch mit weniger Zubehör/Komponenten auszurüsten; was der Kunde nicht benötigt, entfällt – das reduziert die Komplexität.

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