Andocksysteme

Neues Andocksystem verbindet Druckbehälter mit Isolator

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Der Ansatzbehälter muss zum Andocken nicht angehoben werden. Der mobile 250-l-Ansatzbehälter wird einfach unter den Isolator gefahren (siehe Bilderstrecke auf der rechten Seite). Einfahrhilfen erleichtern die exakte Positionierung des Behälters unter dem Port. Das Port wird abgesenkt – dies geschieht bei den neuen Systemen pneumatisch.

Daraufhin wird der Behälter über eine aufblasbare Dichtung fest und dicht mit dem Isolator verbunden. Von Vorteil ist, dass es keinen Klappenteller in der Einfüllöffnung gibt, d.h. es steht die komplette Öffnung (etwa 140 mm) hindernisfrei zur Verfügung.

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Nachdem der Isolator fest mit dem Behälter verbunden wurde, kann der Deckel im Isolator mit aufblasbarer Dichtung geöffnet werden. Der Behälter bleibt trotz des Andocksystems druckfest und kann bis zu einem Druck von 6 bar betrieben werden. Der Deckel ist mit zwei Sicherheitseinrichtungen gegen versehentliches Öffnen unter Überdruck im Behälter abgesichert.

Um die Kontamination des Raums zwischen Isolator und Behälter so gering wie möglich zu halten, kann zur Befüllung ein Trichter eingesetzt werden, welcher bis in den Behälter reicht und zum Isolatorraum zusätzlich noch mit einer aufblasbaren Dichtung fixiert und abgedichtet werden kann.

Nach dem Befüllen wird der Trichter entnommen und der Deckel wieder auf den Behälter gesetzt. Danach kann der Zwischenraum entweder mit der Sprühpistole des Isolators gereinigt oder alternativ nach Einsetzen des Deckels zum Isolator die automatische Reinigung gestartet werden. Zur Wartung kann der Behälter ohne Gegenstück geöffnet werden.

Das Andocksystem ist bereits bei einigen Kunden im täglichen Einsatz, drei weitere befinden sich aktuell in der Produktion.

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