Durchflussmessung Neue Drall- und Vortex-Durchflussmesser bieten höhere Genauigkeit

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Die neuen mit dem Drall- bzw. Vortex-Messprinzip arbeitenden Wirbelstromdurchflussmessern von ABB ersetzen die Trio-Wirl-Geräte des Herstellers.

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Die Gerätefamilie FSS450 ist in unterschiedlichen Ausführungen verfügbar.
Die Gerätefamilie FSS450 ist in unterschiedlichen Ausführungen verfügbar.
(Bild: ABB)

Der Swirl Master kommt als Standard- (FSS430) oder erweiterte Version (FSS450) auf den Markt. Standardmäßig verfügt das Gerät über einen analogen Ausgang mit HART-Kommunikation. Ein grafisches Display (HMI), digitale Ausgänge, konfigurierbar als Puls-, Kontakt- und Frequenzausgang, sowie integrierbare Temperatursensoren können als Option hinzugefügt werden. Das Einstiegsgerät wird somit kostengünstiger. Der FSS450 bietet zusätzlich die Möglichkeit, Signale von anderen Messumformern wie Dichte, Temperatur und Druck über eine analoge 4...20 mA Schnittstelle einzulesen und zu verarbeiten.

Der Vortex Master ist als günstige Einstiegsvariante (FSV430) und als erweiterte Version (FSV450) erhältlich. Beide Varianten sind auch in einer abgesetzten Bauform mit einer Kabellänge von bis zu 30 m verfügbar. Während das Messprinzip des Swirl Master auf einer Drallverwirbelung und der anschließenden Messung der damit einhergehenden Druckschwankungen im Medium beruht, werden beim Vortex Master die Turbulenzen innerhalb des Messmediums durch einen Störkörper erzeugt. Beide Geräteserien besitzen einen Piezosensor mit mehreren Elementen, um beispielsweise Messsignale zu registrieren. Der Messumformer ist bei beiden Geräteserien identisch.

Die neuen Geräte weisen eine deutlich verbesserte Sensor-Reaktionszeit auf. Die Ansprechzeit bei einer Änderung des Durchflusses reduziert sich von etwa 3 bis 6 s auf nur noch rund 1 s. Gleichzeitig erweitern sich die Messbereiche in Abhängigkeit vom Durchmesser z.T. deutlich.

Hannover Messe: Halle 11, Stand A35

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