Messtechnik für raue Umgebung
Wie Sie Durchfluss und Energiemengen kondensierender und staubhaltiger Gase messen

Quelle: Dipl. ing. Oliver Betz, Geschäftsführer Systec Controls, Puchheim 4 min Lesedauer

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Für die Durchfluss und Energiemengenmessung reiner Medien wie z.B. Dampf, Heißwasser, Erdgas, Heizöl oder Druckluft gibt es eine Vielzahl von Systemen. Schwieriger ist die Erfassung von Luft-, Rauch- und Abgasen, insbesondere wenn diese staubhaltig sind. Für eine Prozessbilanzierung und -optimierung sowie zur Einhaltung von Nachweispflichten sind diese Messungen aber in besonderem Maße relevant.

Staudrucksonde Deltaflow an einer Rauchgasleitung mit Luftspüleinrichtung LSP – Einlaufstrecken sind hier rar(Bild:  Systec Controls)
Staudrucksonde Deltaflow an einer Rauchgasleitung mit Luftspüleinrichtung LSP – Einlaufstrecken sind hier rar
(Bild: Systec Controls)

Der Energieaustrag aus vielen Prozessen ist oft einer der höchsten Energieströme eines verfahrenstechnischen Unternehmens. Der Hebel für Optimierungen ist hier entsprechend groß. Für diese messtechnische Aufgabe bewerben sich ganz unterschiedliche Messverfahren mit ebenso unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.

Für schmutzige Gase oft ungeeignet

Die Basis der Energieerfassung ist die zuverlässige Mengenmessung. Viele Gasmengenmesser sind für den Einsatz in schmutzigen Gasen oder an großen Leitungen ungeeignet.