Dichtungswerkstoffe für die Lebensmittelindustrie Ob heiß, aggressiv oder hochsensibel: Dichtungswerkstoffe für alle Fälle

Von C. Otto Gehrckens 1 min Lesedauer

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Zur diesjährigen Anuga Foodtec stellt C. Otto Gehrckens zwei Dichtungswerkstoffe für die Lebensmittelindustrie vor: Der FEPM-Werkstoff AF 680 wurde für die kritischen Einsatzbereiche in der Lebensmittelproduktion und deren Peripherien. Für die hochsensiblen Produktionsprozesse in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Biotechnologie und Medizintechnik eignet sich der EPDM-Compound AP 307.

Die Neuentwicklung AF 680 von COG ist ein FEPM-Werkstoff für die kritischen Einsatzbereiche in der Lebensmittelproduktion und deren Peripherien.(Bild:  COG)
Die Neuentwicklung AF 680 von COG ist ein FEPM-Werkstoff für die kritischen Einsatzbereiche in der Lebensmittelproduktion und deren Peripherien.
(Bild: COG)

Für den FEPM-Werkstoff AF 680 wurde ein speziell konzipiertes AFLAS-Basispolymer genutzt. Der von COG compoundierte Spezial-Dichtungswerkstoff verfügt erstmalig über die wichtige branchenrelevante Freigabe nach FDA 21. CFR 177.2600 und ist laut Hersteller absolut verlässlich im Einsatz mit SIP- und CIP-Prozessen. Im Gegensatz zu peroxydisch-vernetzten FKM Hochleistungswerkstoffen, kann dieser neue FEPM Compound auch in den mehr und mehr geforderten aggressiveren Reinigungs-Zyklen mit Laugenspülungen (Basen) bei hohen Temperaturen von rund 140 °C eingesetzt werden. Selbst bei den Hochtemperatur SIP-Prozessen bei ca. 150 °C ist die Volumenquellung des neuen FEPM Dichtungswerkstoffs dabei so gering, dass dieser Compound in die engen Einbauräume der Sterilverschraubungen eingebaut werden kann, die dem Hygienic Design entsprechen, verspricht der Hersteller. Zudem ist der Dichtungswerkstoff gegenüber einer Vielzahl unterschiedlicher Chemikalien – auch gegenüber Aromastoffen und ätherischen Ölen – äußerst beständig.

Der Spezial-Werkstoff aus der COG HygienicSeal Serie wiederum verfügt über die wichtigsten Zulassungen für die Anwendungen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Biotechnologie und Medizintechnik. Neben der Unbedenklichkeitsprüfung gemäß FDA 21. CFR 177.2600 besitzt der AP 307 die Freigabe nach USP Chapter 87 und USP Chapter 88 Class VI bis +121 °C. Auch den Test auf Zytotoxizität (nach ISO 10993-5:2009) hat der EPDM Compound erfolgreich bestanden. Die extrem niedrigen Migrationswerte dieses EPDM Compounds sind insbesondere in Anwendungen gefordert, wo das Risiko einer Kontamination mit den abzudichtenden Medien besteht, z. B. bei der Zellkultivierung oder Insulinproduktion. Darüber hinaus beweist der Hochleistungswerkstoff höchste Widerstandsfähigkeit im Kontakt mit CIP- und SIP-Medien und ist zudem in Anwendungen mit aggressiven WFI-Wasser geeignet. Dank des Einsatztemperaturbereichs von -40 bis +150 °C lässt sich Dichtungswerkstoff flexibel einsetzen – auch bei besonderen Anforderungen im Produktionsprozess.

Anuga Foodtec: Halle 5.1, Stand: B060

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