Der neue Technologievorstand ist der alte: Covestro verlängert seinen Vertrag mit Dr. Thorsten Dreier. Doch die Spezialchemie-Experten sind nicht das einzige Unternehmen, in dessen Führungsetage sich etwas tut. PROCESS fasst die aktuellen Personalmeldungen zusammen.
Covestro Chief Technology Officer Dr. Thorsten Dreier
(Bild: Covestro)
Covestro verlängert Vertrag mit Technologievorstand Dr. Thorsten Dreier
Dr. Thorsten Dreier wird weitere fünf Jahre Technologievorstand von Covestro bleiben. Der Aufsichtsrat hat den bis Juni 2026 laufenden Vertrag vorzeitig ab dem 1. Juli 2026 bis zum 30. Juni 2031 verlängert. Dreier ist seit Juli 2023 Technologievorstand und Mitglied des Vorstands von Covestro und seit September 2023 Arbeitsdirektor. „Thorsten Dreier hat in den letzten zwei Jahren die Umstellung von Covestro auf eine klimaneutrale Produktion maßgeblich vorangetrieben und damit einen wichtigen Beitrag zur Vision von Covestro geleistet, sich vollständig auf die Kreislaufwirtschaft auszurichten“, sagte Dr. Richard Pott, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Covestro AG. „Wir sind überzeugt, dass Herr Dreier die Transformation von Covestro erfolgreich fortsetzen wird, und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“
„Ich bedanke mich für das in mich gesetzte Vertrauen und freue mich sehr darauf, gemeinsam mit den Covestro-Mitarbeitenden und dem Vorstand die Transformation unseres Unternehmens weiter voranzutreiben“, so Dreier. „Als Arbeitsdirektor liegt es mir sehr am Herzen, die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden und den Arbeitnehmervertretern fortzuführen, die ich in den vergangenen Jahren aufbauen konnte.“ In seiner Funktion als Technologievorstand verantwortet Dreier die Unternehmensfunktionen Engineering, Process Technology, Group Health, Safety, Environment & Reliability sowie Group Procurement. Zudem liegt das Berichtssegment Performance Materials in seinem Verantwortungsbereich.
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Covestro Chief Technology Officer Dr. Thorsten Dreier
(Bild: Covestro)
Weitere Mitglieder des fünfköpfigen Vorstands von Covestro sind der Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Steilemann, Christian Baier als Finanzvorstand, Sucheta Govil als Vorständin für Vertrieb und Marketing sowie Monique Buch, die Sucheta Govil als Vorständin für Vertrieb und Marketing ab August 2025 nachfolgen wird.
CABB Group mit neuem CEO: Tobias Schalow übernimmt im September
Chefwechsel bei der CABB Group: CEO Thomas H. Ahrens (63) zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück und übergibt den Führungsstab per 1. September 2025 an den bisherigen COO Tobias Schalow (49). Ahrens wird Mitglied des Beirats und wird das Unternehmen in dieser Rolle weiter unterstützen. „Ich möchte mich im Namen des gesamten Beirats bei Thomas bedanken. Er hat die CABB Group in den vergangenen beiden Jahren mit großem Engagement erfolgreich weiterentwickelt und sicher durch wirtschaftlich herausfordernde Zeiten navigiert“, so Roberto Gualdoni, Vorsitzender des Beirats. „Umso mehr freut es uns, dass er uns mit seinem wertvollen Know-how im Beirat auch weiterhin erhalten bleibt.“
Chefwechsel bei der CABB Group: CEO Thomas H. Ahrens (63) zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück und übergibt den Führungsstab per 1. September 2025 an den bisherigen COO Tobias Schalow (49, im Bild).
(Bild: CABB)
Ahrens war zuletzt aufgrund einer Krankheit länger abwesend. „Ich bin inzwischen wieder gesund und sehr froh, meine Krankheit vollständig überwunden zu haben. Dennoch ist es nach über 35 Jahren in der chemischen Industrie nun an der Zeit, mich aus dem operativen Geschäft zurückzuziehen», so Ahrens. „Ich danke allen Mitarbeitenden, Kunden, Partnern und unserem Eigentümer für die großartige Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen. Und ich danke Tobias Schalow und Marcus Mayer (CFO) für die professionelle interimistische Vertretung in den vergangenen Monaten. Bei Tobias Schalow ist das Unternehmen in besten Händen und ich wünsche ihm viel Erfolg und Freude in seiner neuen Rolle.“
Tobias Schalow kam 2018 zur CABB Group und wurde 2020 zum COO ernannt. Zuvor hatte er unter anderem bei Linde sowie Booz & Company strategische Transformationsprogramme in der chemischen Industrie begleitet.
Pharma-Deutschland-Landesverband Bayern wählt Susanne Lamminger zur neuen Vorsitzenden
Der Landesverband Bayern von Pharma Deutschland hat auf der heutigen Mitgliederversammlung in Pullach bei München eine neue Vorsitzende gewählt. Susanne Lamminger, Mitglied des Vorstandes der Hexal AG und Head Corporate Affairs bei Sandoz in Holzkirchen, übernimmt das Amt von Dr. Günter Auerbach.
Die neue Vorsitzende lobt die bisherige Arbeit des Landesverbandes und blickt gespannt auf die neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr darüber, meine Arbeit im Landesverband in neuer Rolle fortsetzen zu können. Vor fast genau einem Jahr wurde der Landesverband gegründet, und seitdem haben wir zusammen mit den Mitgliedsunternehmen eine gute Basis geschaffen, um den Pharmastandort Bayern weiter zu stärken. Wir werden den konstruktiven Dialog mit der Politik in etablierten und neuen Formaten fortführen und uns weiter innerhalb der Gesundheitswirtschaft vernetzen. Auf dem anstehenden Bayerischen Pharmagipfel nächste Woche werden wir vertreten sein.“
Stand: 08.12.2025
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Der Vorstand des Landesverbandes wird durch Sascha Hanselmann (BU Head Central Cluster Pharma bei Baxter) und Andreas Pollner (General Manager Germany bei Moderna) erweitert. Jörg Wieczorek, Vorstandsvorsitzender von Pharma Deutschland, und Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes, bedanken sich herzlich bei Herrn Dr. Auerbach für sein Engagement und gratulieren Frau Lamminger zur Wahl. Pharma Deutschland wird seine Landesverbandsarbeit weiter ausbauen und schafft dafür ab Januar 2026 vier neue Stellen
Stühlerücken beim Simulationsspezialisten: Matthias Alberts übernimmt Ansys-Geschäft bei Cadfem
Der Simulations-Spezialist und Ansys-Partner Cadfem verändert seine Organisationsstruktur in Europa: Dadurch werden insbesondere administrative und technische Synergien länderübergreifend besser genutzt. Gleichzeitig bleibt der lokale Fokus der Ländergesellschaften bei Vertrieb und Service rund um die Software Ansys erhalten. Verantwortet wird das gesamte Ansys-Geschäft von Cadfem in Europa künftig von Matthias Alberts.
Durch eine neue Organisationsstruktur („Cadfem Europe“) sollen Prozesse vereinheitlicht werden, zum Beispiel in administrativen Bereichen wie IT-Infrastruktur, Human Resources, Finanzwesen und Marketing. Außerdem können dadurch alle Kunden länderübergreifend auf die breitgefächerte technische Expertise der über 300 Simulationsspezialisten von Cadfem zugreifen. Damit wird dem wachsenden Stellenwert von Simulation und Digital Engineering Rechnung getragen und das gesamte CADFEM Know-how international bereitgestellt. Alle CADFEM Ländergesellschaften erhalten dadurch den höchsten Ansys-Partnerstatus „Apex“.
Matthias Alberts wird Direktor von Cadfem für das Ansys Channel Partner Business in Europa
(Bild: Cadfem)
Matthias Alberts wird Direktor von Cadfem für das Ansys Channel Partner Business in Europa: „Die Kundennähe der CADFEM Gesellschaften in den verschiedenen Ländern und ihr Verständnis für den lokalen Markt sind unsere Stärken, die wir auch bei einer engeren europäischen Zusammenarbeit weiter nutzen möchten“, betont Matthias Alberts, der das Ansys-Geschäft von Cadfem in Europa verantwortet und koordiniert. Der 43-jährige begann 2007 direkt nach seinem Maschinenbaustudium an der Hochschule Hannover und der University of South Wales bei Cadfem.
Durch den Wechsel von Matthias Alberts übernimmt in Österreich Johannes Raitmair die alleinige Geschäftsführung, der er schon seit 2022 angehört. Die Cadfem Germany GmbH wird ab 1. Juli 2025 von zwei Geschäftsführern geleitet: Dr.-Ing. Matthias Hörmann verantwortet Technik und Infrastruktur, Josef A. Overberg die Bereiche Vertrieb und Marketing. Neben Matthias Alberts verlassen mit Dr.-Ing. Jürgen Vogt und Erke Wang zwei weitere Mitglieder die deutsche Geschäftsführung, die diese über Jahrzehnte geprägt haben.
Internationale Vertriebsexpertise für Wika
Die Wika Gruppe setzt auf internationale Vertriebsexpertise. Zum 01. Juli 2025 hat Sascha Niederhagen die Position des Executive Vice President EMEAI übernommen. Als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortet er künftig die Vertriebsaktivitäten in Europa, Afrika, Indien und im Nahen Osten, sowie das Corporate Marketing und das Key Account Management.
Wika stärkt internationalen Vertrieb: Sascha Niederhagen wird Teil der Geschäftsleitung und übernimmt Region-EMEAI
(Bild: Wika)
Sascha Niederhagen verfügt über langjährige Führungserfahrung im Aufbau und in der Weiterentwicklung internationaler Vertriebs-, Service- und Marketingorganisationen. Sein Fokus liegt auf Kundenzentrierung und effizienten, marktorientierten Strukturen entlang der gesamten Customer Journey.
Zuletzt war Niederhagen Co-CEO bei Beko Technologies. Davor leitete er bei der Bürkert Gruppe als Chief Sales Officer die globalen Vertriebsaktivitäten. Von 2009 bis 2020 war er bei der Sick AG in leitenden Positionen tätig, unter anderem als Mitglied der Geschäftsleitung mit Verantwortung für das Corporate Solution Center Factory Automation und das globale Key Account Management.