Initiative zum Klimaschutz Netto-Null-Initiative der Chemieindustrie startet neu als Global Impact Coalition

Quelle: Global Impact Coalition 2 min Lesedauer

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Die vom Weltwirtschaftsforum ins Leben gerufene, CEO-geführte Initiative der Chemischen Industrie unternimmt einen Neustart als Global Impact Coalition. Das erste konkrete Projekt zur beschleunigten Umsetzung des chemischen und mechanischen Recyclings von Kunststoffen wurde bereits gestartet.

Die vom Weltwirtschaftsforum ins Leben gerufene, CEO-geführte Initiative der Chemischen Industrie unternimmt einen Neustart als Global Impact Coalition.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die vom Weltwirtschaftsforum ins Leben gerufene, CEO-geführte Initiative der Chemischen Industrie unternimmt einen Neustart als Global Impact Coalition.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Um die globale Chemieindustrie bis 2050 ans Ziel der Netto-Null-Emissionen zu führen, hat sich die vor über drei Jahren geschaffene und vom Weltwirtschaftsforum ausgerichtete Initiative für kohlenstoffarme Technologien (LCET) nun offiziell als eigenständige Koalition mit globaler Wirkkraft (Global Impact Coalition) formiert.

Gründungsmitglieder sind BASF, Sabic, Covestro, Clariant, Lyondell Basell, die Mitsubishi Chemical Group und Solvay. Mit einer Reihe von Leitprojekten will sich die CEO-geführte Koalition auf die beschleunigte Entwicklung von Technologien mit niedrigem CO2-Ausstoß und deren großmaßstäbliche Umsetzung in chemischen Produktions- und damit verbundenen Wertschöpfungsketten konzentrieren. Ausgerichtet auf Innovation, Partnerschaften und die Entwicklung von Netto-Null-Produktionsverfahren soll die neue Koalition einen wichtigen Beitrag zur Kohlenstoffneutralität und zu nachhaltigem Wachstum leisten.

„Nach mehr als drei Jahren seit ihrer Gründung im Rahmen des Weltwirtschaftsforums und getrieben von greifbaren Resultaten im Umfeld der Dekarbonisierung freuen wir uns sehr über die Transformation der Global Climate Coalition zu einer unabhängigen rechtlichen Einheit,“ sagt Børge Brende, Präsident des Weltwirtschaftsforums. „Wir sind entschlossen, unsere starken Beziehungen weiter zu fördern, um Nachhaltigkeit und Innovation innerhalb der Chemischen Industrie zu unterstützen.“

Die Koalition wird in LCET-begründeter Herangehensweise entsprechende Projekte fördern, wie sie beispielsweise schon von Mitgliedsunternehmen in Gang gebracht wurden:

  • The R&D Hub for Plastic Waste Processing – ein Knotenpunkt zur konzertierten Erforschung und Entwicklung neuer Abfallverarbeitungstechniken mit niedrigerem CO2-Abdruck und erhöhter Wirksamkeit im Bereich des Kunststoffrecyclings
  • Electrically Heated Steam Cracker Furnace – Zusammenarbeit beim Bau der weltweit ersten Demonstrationsanlage für große, elektrisch beheizte Steamcracker-Öfen

Die Zusammenarbeit der Koalition bei der Entwicklung von Technologien mit niedrigem CO2-Ausstoß wird von einem Fachgremium getragen, das sich aus mehr als 70 hochrangigen Führungskräften der Chemischen Industrie zusammensetzt. Der Übergang von einer Initiative des Weltwirtschaftsforums zur neuen, eigenständigen Koalition stellt nach den Worten der Unternehmen einen wichtigen, von den Gründern ermöglichten Meilenstein dar.

„Ich sehe immenses Potenzial im Umgestalten der Chemischen Industrie bezüglich ihrer Auswirkungen auf die Erde. Eines unserer Ziele ist es, durch Kooperation, Transformation von Geschäftsmodellen und solide Partnerschaften neue Wege zu schaffen, die eine reale Wertschöpfung unserer Anstrengungen für eine Netto-Null-Zukunft ermöglichen“, ergänzt Charlie Tan, Chief Executive Officer der Global Impact Coalition.

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