Blaupause für Kunststoffrecycling Neste, Alterra und Technip Energies bieten standardisierte Lösung für Recyclingprojekte

Quelle: Neste 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Gemeinsam wollen Neste, Alterra und Technip Energies eine modulare, standardisierte Lösung für den Aufbau von Recyclingkapazitäten anbieten. Basierend auf Alterras Verflüssigungstechnologie sollen Projekte kosteneffizient und schnell umgesetzt werden, um die Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe weltweit voranzutreiben.

Die Alterra-Anlage in Akron, Ohio, ist die einzige kontinuierliche Anlage ihrer Art. (Bild:  Alterra)
Die Alterra-Anlage in Akron, Ohio, ist die einzige kontinuierliche Anlage ihrer Art.
(Bild: Alterra)

Die Unternehmen Neste, Alterra und Technip Energies haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um die Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe durch das Angebot einer standardisierten technologischen Lösung für das chemische Recycling voranzutreiben. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Unternehmen, die chemische Recyclingkapazitäten aufbauen wollen, eine modulare Standardlösung anzubieten, die auf der selbst entwickelten Verflüssigungstechnologie von Alterra basiert. Diese Lösung kommt in Form von einsatzbereiten Modulen für den Bau von entsprechenden Anlagen zur Verflüssigung von Kunststoffabfällen. Dies ermöglicht geringere Vorinvestitionen, eine schnellere Umsetzung, eine zuverlässige Berechnung der Wirtschaftlichkeit des Projekts sowie geringere Gesamtkapitalkosten. So lassen sich Projekte zum Aufbau von Kapazitäten für das chemische Recycling effizienter durchführen – und die Industrie kann ihre Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen verringern und die Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe und Chemieprodukte beschleunigen.

Bei der Technologie von Alterra handelt es sich um ein thermochemisches Verflüssigungsverfahren zur Umwandlung von schwer zu recycelnden Kunststoffen in ein flüssiges, auf Kohlenwasserstoffen basierendes Zwischenprodukt. Dieses kann dann zu hochwertigen Rohstoffen für neue Kunststoffe und Chemieprodukte weiterverarbeitet werden. Bis heute hat Neste mehr als 6000 Tonnen Material verarbeitet, das aus Kunststoffen gewonnen wurde, darunter auch ISCC Plus-zertifiziertes Öl aus einer großtechnischen Anlage von Alterra in Akron, Ohio.

Alterra und Neste arbeiten bereits seit 2021 auf dem Gebiet des chemischen Recyclings zusammen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Optimierung der Technologie von Alterra und dem Aufbau entsprechender Wertschöpfungsketten. Seit 2022 arbeitet das Unternehmen auch mit Technip Energies am chemischen Recycling. Nun schließen sich alle drei Unternehmen für ein einmaliges Vorhaben zusammen: Alterra und Neste lizenzieren die Technologie für das Verflüssigen, Technip Energies entwirft, konstruiert und liefert dann entsprechende Lösungen für standardisierte Anlagen an Interessenten auf der ganzen Welt.

„Wir verfügen über eine bewährte Verflüssigungstechnologie, die das Ergebnis von 15 Jahren Forschung, Entwicklung und Verbesserung ist“, sagt Frederic Schmuck, Chief Executive Officer von Alterra Energy. „Jetzt wollen wir die Hürden für Unternehmen abbauen, die in Verflüssigung investieren wollen. Wir bieten damit letztlich eine Blaupause, ein „Copy-and-Paste“-Modell für Verflüssigungsanlagen. So können wirtschaftlich tragfähige Recyclingkapazitäten weltweit in kurzer Zeit ausgebaut werden.“

(ID:50227396)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung